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Raketen-Skates: Mit 20 km/h über den Gehsteig

Die ACTON R Rocketskates sind zwar nicht wirllich raketenbetrieben, dafür aber so schnell, wie es die (amerikanische) StVO erlaubt.

03.08.2014 Online Redaktion

Schon wieder gibt es ein Projekt auf Kickstarter, das die urbane Mobilität wenn schon nicht revolutionieren, dann zumindest spaßifizieren will. Die Raketen-Skates des kalifornischen Star Ups ACTON sind vielleicht kein adäquater Ersatz für das fliegende Auto oder die Jetpacks, mit denen uns erst der Mund wässrig gemacht wurde, die dann den Weg in die Massenproduktion aber doch nicht geschafft haben, könnten aber durchaus launig sein.

Mit bis zu 20 km/h über den Asphalt

Mit den Raketenskates kann man „nach einer kurzes Einlernphase“ mit einer Geschwindigkeit von bis zu etwa 20 km/h (12 mph) über den Gehsteig flitzen. Die Frage ist zwar, ob das (in Österreich) praktisch erlaubt sein/bleiben wird, nachdem die ersten paar Passanten umgemäht worden sind – aber zumindest theoretisch ist es möglich. Wenn Hindernisse wie Wiesen, Stufen oder Gebäude auftauchen, kann man mit den angeschnallten Skates auch problemlos herumspazieren. Die ACTON R Rocketskates wiegen mit knapp über 3 Kilo nicht besonders viel und funktionieren ohne Fernsteuerung. Vor allem sollen die Superspeed-Skates aber Spaß machen. Die Raketes-Skates werden per Knopfdruck eingeschalten. Die Motoren aktivieren sich von selbst, sobald man mit den Skates zu rollen beginnt. Beschleunigt wird durch eine leichte Neigung nach vorne, das Bremsen funktioniert durch Absenken der Ferse. Mit der dazugehörigen ACTON-App kann man sich mit anderen Skatern vernetzten oder „interaktive Spiele“ spielen.

Anpassungsfähig

Die Rocketskates können über „fast jedem Schuh“ getragen werden und sind auch bei leichtem Regen funktionsfähig. Bei 5 bis 8 Grad Steigung schaffen es die Raketen-Skates auch, bergauf zu fahren. Die mechanischen und elektrischen Bremsen sollten theoretisch auch ein sicheres Bergab-Fahren ermöglichen – dennoch wird in diesem Zusammenhang zur Vorsicht gemahnt. Und so sieht das Ganze aus:

ACTON R Rocketskates Image-Video für die Kickstarter-Kampagne

3 verschiedene Modelle

Die Rocketskates gibt es in drei verschiedenen Modellen: Die R-6 in der Farbe „Rocket Red“ mit 45 Minuten Laufzeit, die R-8 in „Terminator Chrome“ mit 70 Minuten, sowie die R-10 in vielversprechendem „Deep Space Black“, mit denen man bis zu 90 Minuten ohne Aufladen herumcruisen kann. Das Laden funktioniert per Ladegerät, das dem Netzteil eines Laptops ähneln soll, und dauert je nach Modell etwa 90 bis 150 Minuten. Beide Skates können gleichzeitig aufgeladen werden.

Der frühe Vogel fängt die Skates

Die Early Bird-R-6 für 199 Dollar sind auf Kickstarter bereits vergriffen. Jetzt muss man für ein Paar der roten Skates schon 349 Dollar hinblättern. Für 100 Dollar mehr gibt es das Early Bird-Special für die schwarzen R-10. Nach dem offiziellen Marktstart soll der Verkaufspreis bei etwa 500 Dollar starten, für alle, die auf der Suche nach einer stadtfreundlichen Alternative zu Fahrrad, Skateboard, Roller oder herkömmlichen Skates sind, könnte sich eine Investition auf Kickstarter also durchaus lohnen. Das Kampagnenziel wurde übrigens bereits nach 24 Stunden erreicht.

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