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Campingbox für’s Auto

Der nächste Campingurlaub steht vor der Tür und ihr wollt im Auto schlafen, aber bequem? Ququq könnte eure Lösung sein.

30.08.2015 Press Inform

Ququq ist keine Abkürzung, kein Fremdwort oder ähnliches. Dieses Wort existierte bis zum Jahr 2012 noch gar nicht. Dass es sich ausgesprochen wie der wohl bekannte Vogel Kuckuck anhört ist dabei jedoch kein Zufall. Legt er doch sein Ei auch in ein fremdes Nest. Und genauso funktioniert auch die Ququq-Campingbox. Doch von vorn.

Ququq-Campingbox

Der heute 48 Jahre alte Ulrich Vielmetter ist dank seiner Eltern mit den Begriffen des Campens und Zeltens aufgewachsen. Die Wahl seines ersten eigenen Autos, ein Opel Kadett Kombi, kommt nicht von ungefähr. War dieses Modell von Anfang an für seine potenziell große Liegefläche bekannt. Einfach die Rückbank umklappen und schlafen war aber auch schon damals nicht wirklich erstrebenswert. Entweder musste eine Luftmatratze aufgeblasen oder eine platzraubende Matratze platziert werden. Dass das besser und einfach geht, hätte er vor gut 30 Jahren auch noch nicht gedacht. Und schon gar nicht, dass er die Lösung dieses Problems, seine selbst entwickelte Ququq-Campingbox, heute zu dreistelligen Stückzahlen im Jahr verkauft.

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© Bild: Werk

Eine Box, die einfacher eigentlich nicht sein könnte

Man nehme ein Flightcase aus der Musikbranche, die dank ihrer Bauweise sehr robust und zugleich leicht ist, und modifiziere sie nach eigenem Gusto. Im Falle der Ququq-Campingbox heißt das: Ein ausziehbares Kochmodul mit Zwei-Flammen-Kocher inklusive zweier Gaskattuschen für rund drei Stunden Kocherlebnis, 100 Liter Stauraum, 20 Liter Frischwasser und einer Edelstahl-Schüssel zum abwaschen oder Füße abkühlen. Oben drauf noch eine dreigeteilte und eingeklappte Matratze mit einer Stärke von zehn Zentimetern, fertig. Zusammengeklappt handelt es sich um einen Würfel mit den Kantenlängen von 1,10 Meter beziehungsweise 1,15 Meter mal 0,75 Meter mal 0,78 Meter – je nachdem, ob die Box für ein Hochdachkombi a la Renault Kangoo, VW Caddy oder Peugeot Partner bestellt wird oder für einen Bus. Wird das Bett aufgeklappt entsteht im Hochdachkombi eine Liegefläche von 1,10 Meter mal 1,95 Metern und in einem Bus eine mit den Ausmaßen von 1,34 Meter mal 1,95 Meter.

Preis der Ququq-Campingbox

Der maßgebliche Unterschied zwischen beiden hergestellten Boxen liegt darin, dass die KombiBox einteilig, die BusBox zweiteilig ist. Soll heißen, bei der 2.190 Euro teuren KombiBox ist die zusammengefaltete Kaltschaummatratze fest mit der Box verschraubt. Die 600 Euro teurere BusBox besteht aus zwei Teilen: der 1,15 Meter breiten Box und der 1,34 Meter breiten Matratze. Einen Vorteil hat die Zweiteilung, denn dadurch lässt sich das Gesamtgewicht von insgesamt 75 Kilogramm in ein 50 Kilogramm und ein 25 Kilogramm schweres Segment unterteilen. Die einteilige KombiBox bringt 60 Kilogramm auf die Waage. Dank der für Flightcases üblichen, seitlichen Klappgriffe lassen sich beide Boxen locker zu zweit in den Kofferraum des Fahrzeugs hieven.

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© Bild: Werk

Einbau und Sicherheit

Damit die praktischen Boxen auch im Falle eines Unfalls nicht zu tödlichen Geschoßen werden, dafür stehen Spanngurte zur Verfügung, die mithilfe der im Fahrzeuginneren verbauten Ösen verbunden werden. „Unsere Gurte halten Belastungen von bis zu 400 Kilogramm aus. Zugleich verfügen die Boxen über acht Gummifüße, die in Kombination mit den Gurten ein Verrutschen unmöglich machen – und somit eine Potenzierung der Kräfte auch bei einem Unfall verhindern.“ Wer jetzt glaubt, dass die Box nur Kofferraumvolumen und somit Gepäckraumvolumen frisst, der irrt. Denn die Rückbank kann entfernt werden. Dank der Möglichkeit die Matratze entweder auf Stützen oder per Seiltechnik an den Sicherheitsgurt-Umlenker, beziehungsweise den Gurtaufroller mit integriertem Höhenversteller zu verbinden, wird sie zumindest als stützendes Element nicht benötigt.

Keine Individualisierung nötig

Dass die Campingbox aus dem Hause Ququq kaum noch Wünsche übrig lässt, zeigen die ersten drei Verkaufsjahre; Ulrich Vielmetter: „Warum wir keine Individualisierungsmöglichkeiten anbieten? Weil der Kunde alle essenziellen Grundfunktionen durch die Box abgedeckt bekommt. Selbst nach einem Jahr steter Nutzung kamen handwerklich begabte Kunden zu mir und meinten, dass sie viel gegrübelt hätten, aber nicht wüssten, was innerhalb dieses Preissegmentes noch verbessert werden könnte. Ein größeres Lob kann ich mir nicht vorstellen.“

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