© Bild: PRNewsFoto/Sony Computer Entertainment Inc.
Sieht ein bisschen futuristischer aus als seine Artgenossen: Sonys Project Morpheus
 

Project Morpheus sorgt für Warteschlangen auf der gamescom

Sonys VR-Brille wird in Köln erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt – jeder 3. Gamer hat laut Studie Interesse an VR-Brille

14.08.2014 APA

Sonys Virtual Reality-Brille „Project Morpheus“ wird auf der Spielemesse gamescom in Köln erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Besucher haben – zumindest theoretisch – die Möglichkeit, die Brille zu testen. Bereits am ersten Messetag, der noch den Fachbesuchern vorbehalten ist, bildeten sich lange Warteschlangen.

Morpheus unter Wasser

Die „Morpheus“ soll ihren Trägern wie ihre Artgenossen Oculus Rift oder ANTVR das Eintauchen in virtuelle 3D-Welten ermöglichen. In einer der ersten Demos des Sony-Headsets schlüpft man in einen Taucherkäfig unter Wasser, der von einem riesigen Hai ins Visier genommen wird.

Noch kein Erscheinungstermin

Bis zur Marktreife dürfte es jedoch noch einige Zeit dauern. Ein Termin stehe noch nicht fest, sagte Uwe Bassendowski, Deutschlandchef von Sony Computer Entertainment. Die Videobrille werde auf den Markt kommen, sobald eine Reihe von Spielen dafür zur Verfügung stehen. Auch die Datenbrille Oculus Rift, die gerade von Facebook übernommen wurde, ist auf der Messe in Köln zu sehen. In einem abgeteilten Bereich können Besucher dort durch virtuelle Räume streifen und müssen sich vor Angreifern schützen.

Jeder 3. Gamer hat Interesse an VR-Brille

Der IT-Branchenverband Bitkom teilte zur Gamescom mit, jeder dritte Gamer ab 14 Jahren könnte sich vorstellen, eine solche Brille zu kaufen. Gut jeder Achte (12 Prozent) wolle sich auf jeden Fall eine Oculus Rift oder Morpheus zulegen. Der Bitkom hatte dafür eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben.

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