Porsche in Überraschungseiern Ferrero Boxster
100 Millionen Porsche in drei Jahren.
 

100 Millionen Porsche in drei Jahren

Überraschungseier als Botschafter einer Autokultur. Früher war nicht alles besser – denn heute gibt es Porsche-Modelle in Überraschungseiern.

18.02.2014 Online Redaktion

Manche Dinge waren früher besser. Die Verpackung von Überraschungseiern hatten zum Beispiel noch keine Laschen und konnten durch die Gegend geschossen werden. Und die Kinder der Welt waren noch schlau genug nicht dauernd alle Kleinteile zu verschlucken. Heute müssen sie in 37 Sprachen daran gehindert werden – in so vielen Sprachen ist nämlich die entsprechende Warnung auf den Beipackzetteln in Überraschungseiern verfasst. In den Worten von Loriot: „Früher war mehr Lametta.“

Porsche in Überraschungseiern Ferrero Boxster

Überraschungseier als Botschafter der Fahrkultur.

Überraschungseier früher und heute

Aber nicht alles war früher besser. Früher gab es zum Beispiel keine Porsche in Überraschungseiern. Die gibt es erst seit 2011 – und seitdem wurden 100 Millionen Stück auf diese Weise unter das Volk gebracht.

So wird Kindern Motorkultur beigebracht. Tolle Sache. Mit den derzeitigen Absatzzahlen der Marke würde es wahrscheinlich nur noch eine Generation dauern bis Kinder glauben, Porsche sei ein Geländewagen-Hersteller und solle die Produktion von Sportwagen doch denen überlassen, die das von der Pieke auf gelernt haben.

Ich hoffe sogar, dass bald alle Hersteller diese Marketing-Möglichkeit nutzen. Wir wollen alte 300SL und W123 in Überraschungseiern finden. Der Opel Manta und Kapitän könnte eine Renaissance erleben. Wie wäre es mit einer Gruppe-B-Serie in Überraschungseiern? Alfa Romeo könnte zum Start der irgendwann folgenden Produktoffensive ihre Markenhistorie zwischen Schokoladenhälften packen.

Alle Porsche in Überraschungseiern

Porsche in Überraschungseiern Ferrero Boxster

100 Millionen Porsche in drei Jahren.

Porsche fing mit dem Gegengeschäft 2011 an – mit Boxster (Typ 987), Panamera, Cayenne und 911 Turbo (Typ 997). Es folgten 2012 Cayman R, 911 GT3 RS (Typ 997), 911 Speedster (Typ 997) und 918 Spyder Concept. Derzeit läuft die letzte Serie mit Porsche Boxster (Typ 981),  911 (Typ 991), 911 RS (Typ 901) und 356 Speedster.

Neben den Spielzeugautos gibt es auch eine gemeinsame Kids-Driving-School und diverse Beiträge auf der Ferrero-Homepage. Die Driving-School ist eine Roadshow, bei der Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr erklärt wird. Auf der Homepage gibt es kleinere Spielchen, die per Code aktiviert werden können die den Porsche-Modellen beigepackt sind.

  • markus enn

    volksporsche? gabs schon mal, war gar nicht schlecht – mittelmotor. das hört sich doch sehr basisdemokratisch an…
    im übrigen fehlt der hinweis, daß die schokolade immer noch sehr lecker ist.

  • Stefan K

    Eine Gruppe B-Serie in den Ü-Eiern – ja bitte!!!

    Der Satz mit Porsche als Geländewagenhersteller stimmt mich etwas nachdenklich, könnte traurigerweise aber bald vollends zutreffen. Jetzt schicken sie ja den Makaken… äh Macan hinterher.

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