NOKI
 

Noki: Smartes Türschloss aus Österreich

Die Kickstarter-Crowd liebt das per Smartphone steuerbare Türschloss eines Grazer Unternehmens. Hier erfahrt ihr, was „Noki“ kann

26.05.2015 Online Redaktion

Das Auto mit dem Smartphone zu entsperren, wird in nicht allzu ferner Zukunft nicht besonderes mehr sein. Aber auch Wohnungs- und Haustüren werden künftig mit dem Telefon geöffnet. Dass der Wunsch nach einer solchen Technologie groß ist, zeigt die extreme erfolgreiche Kickstarter-Kampagne zu „Noki“: Für das smarte Türschloss aus Österreich wurde auf der Crowdfunding-Plattform bereits doppelt so viel Geld gesammelt wie eigentlich geplant – und das schon einen ganzen Monat vor dem Ende der Kampagne.

„Erstes smartes Türschloss Europas“

Das „erste smarte Türschloss für Europa“ wurde von dem Grazer Start up-Unternehmen „Noki Home Solutions“ entwickelt. Das intelligente Schloss versperrt die Türe automatisch, wenn das Smartphone die Wohnung verlässt, und öffnet sie ebenso selbständig, wenn das Smartphone sich wieder nähert. Um das Schloss zu bedienen, muss man das Smartphone also nicht einmal aus der Tasche nehmen. Für die erweiterte Steuerung wird „Noki“ mit dem Android- oder iPhone verbunden und via App konfiguriert. Auch die Installation des „intelligenten Schlosses“ soll denkbar einfach sein: „Noki“ kann einfach auf das bestehende Türschloss im Inneren der Wohnung aufgesetzt werden. Dort dreht das smarte Schloss automatisiert den Schlüssel, wenn es den Befehl dazu bekommt.

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© Bild: Noki

Weitere Schlüssel können an Freunde & Familie vergeben werden

Über die „Noki“-App können auch „Zugangsberechtigungen“ versandt werden – beispielsweise an Familienmitglieder, die dann ebenfalls mit ihren Smartphones die Türe entsperren können. Diese Berechtigungen können zeitlich begrenzt und bei Bedarf widerrufen werden.

Steuerung via Bluetooth & GPS, auch WLAN möglich

„Noki“ kommuniziert via Bluetooth und GPS mit dem Smartphone des Besitzers. Wer sich zusätzlich zu dem auf dem Türschloss montierten Gerät auch eine so genannte „Bridge“ zulegt, kann „Noki“ auch via WLAN steuern.

Hersteller versprechen hohe Sicherheit

Die Sicherheit des smarten Türschlosses sollen die selben Verschlüsselungsmodelle gewährleisten, die im modernen Online Banking eingesetzt werden. Ein Teil des digitalen Schlüssels, der zum Öffnen der Türe benötigt wird, wird lokal auf dem „Noki“-Gerät gespeichert, der andere Teil im Smartphone des Besitzers. Der komplette Schlüssel wird nirgendwo gespeichert, und es wird auch keinen „Generalschlüssel“ für „Noki“ geben. Zudem kann der Besitzer jederzeit einsehen, wer das Schloss wann entsperrt hat.

300 Tage Laufzeit mit einem Batteriensatz

„Noki“ wird von normalen AA-Batterien mit Strom versorgt. 300 Tage soll das smarte Türschloss bei 16 Ver-/Entsperr-Vorgängen pro Tag ohne Batteriewechsel funktionieren. Da der Motor, der den Schlüssel dreht, die meiste Energie benötigt, kann die Laufzeit durch weniger Ver- / Entsperrvorgänge drastisch verlängert werden. Wenn „Noki“ der Saft ausgeht, warnt es seinen Besitzer über die Smartphone-App.

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© Bild: Noki

„Noki“ um 139 Euro auf Kickstarter erhältlich

Auf Kickstarter sind bereits fast alle „Early Bird“-Packages für Unterstützer von „Noki“ vergeben. Wer die Kampagne jetzt noch unterstützen und sich das smarte Türschloss zu einem Spezialpreis sichern möchte, ist mit 139 Euro dabei. Die Kampagne läuft noch bis zum 26. Juni.

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  • Mikkel Crunch

    Mein Gott es gibt so viel Blödsinn auf dieser Welt… Verlier ich mein Handy, Akku leer oder bekomme einfach keine Verbindung via Bluetooth wars das mit dem aufsperren. Oder hab ich etwas überlesen? Man könnte ja nicht einmal optional mit dem Schlüssel aufsperren, weil ja einer drin steckt.

    • Jason

      Mein Gott manche denken auch nur einseitig! Immer alles schlecht reden! Dann bunkert euch ein, schmeißt eure Technik-Sachen weg und nehmt genügend Streichhölzer mit damit im Bunker wenigstens noch Licht brennt!
      Man kann immer noch einen Schlüssel verwenden! Und „hacken“ wird wohl 100 x mehr Aufwand machen als einfach durch Fenster zu gehen? Ständig dieses rumgeheule von diesen Deutschen! Dies passt nicht, das passt nicht! Meine Güte wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter!
      Passt bloß auf! Sonst könnte die NSA ja wissen wann ihr eure Tür aufgemacht habt! Diese schei* NSA „Witze“ gehen mir auch auf’n Sack.

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