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News aus der Virtual Reality: Bald ist es soweit

In der vergangenen Woche häuften sich die News zur Virtual Reality. So könnt Ihr künftig in die schöne, neue Welt eintauchen.

10.03.2015 Online Redaktion

In der hinter uns liegenden Woche hat sich im Bereich der Virtual Reality einiges getan. Nicht nur hat Sony im Rahmen der Game Developer Conference eine „fast finale“ Version seiner VR-Brille Project Morpheus präsentiert. Auch Smartphone-Hersteller HTC stellte beim Mobile World Congress in Barcelona neben seinem One M9 auch eine solche Brille vor. Dort machte auch Mark Zuckerberg Werbung für seine Oculus Rift – die Welt der Virtual Reality, die sich damit eröffne, finde er „sehr aufregend“. Google soll einem Bericht des Wall Street Journals zufolge an einer VR-Version des Betriebssystems Android arbeiten. Und zu guter Letzt kündigte auch noch Valve ein Virtual Reality System an, das unter anderem mit HTCs Brille funktionieren soll.

Zuerst zum Wichtigsten:Endlich gibt es ein zumindest halbwegs konkretes Release-Datum für eine VR-Brille. Sony kündigte den Start seines Project Morpheus für das erste Halbjahr 2016 an. Bei der Games Developer Conference zeigte Sony einen „fast fertigen“ Prototypen der Brille, die nach leichter Überarbeitung im kommenden Jahr ein völlig neuartiges Spieleerlebnis ermöglichen soll. Damit dieses so flüssig wie möglich abläuft, nahm Sony beim neuen Prototypen vor allem Verbesserungen des Displays vor.

Schärfer, schneller, schöner

Das OLED-RGB-Display ist mit 5,7 Zoll größer als sein Vorgänger, löst mit 1.920×1.080 Pixel auf und verfügt über eine Bildwiederholungsrate von 120 Hz. Die Latenz wurde um die Hälfte auf 18ms reduziert. „Unser Ziel ist, den Spieler glauben zu lassen, er sei in die Welt des Games eingetaucht. Der neue Prototyp von Project Morpheus bringt uns diesem Ziel näher, da die visuelle Erfahrung und die Genauigkeit des Trackings erhöht wurde“, erklärt Shuei Yoshida, Chef der Sony World Wide Studios. Das Tracking ist dafür entscheidend, dass die Kopfbewegungen des Spielers exakt in das Game übertragen werden können.

Morpheus zum Dumpingpreis

Shuei Yushida betonte zudem, dass Sony sich bemühe, die Kosten für Project Morpheus so gering wie möglich zu halten. In einem Interview mit Gizmodo wurde der Sony-Chef gefragt, ob die VR-Brille zu einem günstigeren Preis als die Konsole verkauft werden würde. „Dies ist ein Produkt für die Konsole, also wollen wir die Hardware so günstig, wie es uns möglich ist, anbieten. Diesen Ansatz verfolgen wir konsequent“.

Trailer: Sonys Project Morpheus wirbelt herum

HTC Vive

Neu im VR-Business ist seit dem Mobile World Congress vergangene Woche in Barcelona der Smartphone-Hersteller HTC. Die Koreaner präsentierten eine kabellos nutzbare Brille in der Entwicklerversion. Das „HTC Vive“ verfügt über 2 5 Zoll-Displays mit einer Auflösung von je 1.200 x 1.080 Pixel und 90 Hz Bildwiderholungsrate. Auf der Brille befinden sich über 70 Sensoren wie ein Beschleunigungssensor oder ein Gyroskop.

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© Bild: Cnet.com

Vive & Valve

Die HTC Vive funktioniert mit dem Virtual Reality System des Spieleherstellers Valve. Und obwohl die auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellte derzeitige Version ihrer VR-System/Headset-Kombi noch weit von ihrer endgültigen Version entfernt ist, hat sie einigen Eindruck geschunden, beispielsweise bei diesem Tester von Cnet. Das besondere: Derzeit funktioniert das Headtracking bei Valve und HTC mit Laser-Boxen, die wie Lautsprecher in den oberen Ecken des Raumes montiert sind. Das ermöglicht, eine hohe Präzision und ein Operationsfeld von 4,6 Quadratmeters.In der Endversion soll die Technologie von Laser- auf Infrarotstrahlen umgestellt werden.

HTC und Valves Vive-Trailer:

Valves VR-System soll im November 2015 präsentiert werden.

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