Mark Zuckerberg ist der neuen Religion zufolge bloß ein Avatar - aber immerhin jener Gottes.
 

Neue Facebook-Religion: Mark Zuckerberg als Gott

Ein Craigslist-Inserent sucht Gleichgesinnte für die Gründung einer Facebook-Start Up-Religion.

27.05.2014 Online Redaktion

In einem Inserat auf Craigslist – einer Anzeigenplattform für alle möglichen Anliegen, die im englischen Sprachraum weit verbreitet ist – sucht ein unbekannter User nach Mitstreitern, die mit ihm eine auf Facebook basierende Start Up-Religion gründen möchten. Dabei ist er besonders an der Mithilfe von Designern, Philosophen, Künstlern etc interessiert, die ihm helfen können, eine halbwegs seriös wirkende Religion, die dazugehörige Mythologie und fesselnde Legenden zu kreieren.

Facebook-Religion wird polytheistisch

Einige grundlegende Vorstellungen hat der Craigslist-Inserent bereits selbst: So soll die Religion darauf basieren, dass Mark Zuckerberg ein Avatar Gottes, der von demselben (der selbstverständlich dem weißbärtigen Mann, den Michelangelo einst gezeichnet hat, entspricht) durch eine Matrix-artige Welt – die unsrige – gesteuert wird, ist. Neben Zuckerberg soll es auch einige weitere Gottheiten geben: Sheryl Sandberg, COO von Facebook, ist beispielsweise die Göttin von „Geschick und Strategie“; Ashley Arenson, die den in sie verliebten Zuckerberg in der High School abgewiesen hat, wird zu Venus, der Göttin der Liebe und Schönheit.

Spaß: garantiert, Gewinn: warum nicht?

Da der unbekannte Poster die Religion zugegebenermaßen aus Spaß gründen möchte (und um zu sehen, wie weit man so ein Spiel treiben kann), ist er bestimmt für weitere Vorschläge offen. Wer eine ausgeprägte Vorstellungs- und Fabulierungskraft hat und den Inserenten unterstützen möchte, kann via Craigslist Kontakt aufnehmen. Einen Glauben an die neue Glaubensrichtung wird dabei nicht vorausgesetzt. Und vielleicht wirft die Idee auch irgendwann Geld ab: Wie es eine rechtschaffende Religion sein sollte, ist zwar auch die Zuckerberg-Verehrung selbstverständlich nicht originär auf Profit ausgerichtet: Sollte trotzdem Gewinn erwirtschaftet werden, soll dieser dem Inserat zufolge aber unter denjenigen, die sich an der Erschaffung der neuen Glaubensrichtung beteilt haben, aufgeteilt werden.

Mehr zum Thema
pixel