Luca di Montezemolo umarmt Niki Lauda
Zu Laudas Ferrari Zeit war Montezemolo Sportdirektor
 

Formel 1: Montezemolo über Lauda

Kurz vor dem Kinostart von Rush meldet sich Luca di Montezemolo zu Wort und berichtet über die Jahre Laudas bei Ferrari.

20.08.2013 APA

 

Niki Laudas Jahre bei Ferrari sind in die Geschichte der Formel 1 eingegangen, soweit nichts Neues. Jetzt hat Ferrari-Boss Luca di Montezemolo in einem für das italienische Magazin „Chi“ verfassten Beitrag aufhorchen lassen. Kurz vor dem im September geplanten Start der Hollywood-Produktion „Rush“ des Oscar-gekrönter Regisseurs Ron Howard über die legendäre Rivalität zwischen Lauda und James Hunt beschrieb Montezemolo die Gründe, die Ferrari 1973 dazu bewogen, den Österreicher unter Vertrag zu nehmen.

Die aufsteigenden Piloten

„Wir wollten damals das Blatt wenden, angefangen von den Piloten. Die beiden aufsteigenden Piloten waren Lauda und Hunt“, schrieb Montezemolo, der damals Sportdirektor bei Ferrari war, und bezeichnete Lauda als „äußerst schnellen und entschlossenen Österreicher, der außerordentlich bei der Entwicklung des Fahrzeuges war“.

1. August 1976

Montezemolo berichtete auch über Laudas dramatischen Unfall am 1. August 1976 am Nürburgring. „Als ich an diesem Tag das Krankenhaus in Mannheim erreichte, spürte ich die Angst der Ärzte, die befürchteten, dass Lauda es nicht schaffen würde. Doch er gab nicht auf und 40 Tage später war er wieder auf der Rennstrecke.“

Die Interessen Ferraris sind vorrangig

Nach Laudas Unfall hatte Ferrari den Argentinier Carlos Reutemann verpflichtet. „Es war schwierig, Niki diesen Beschluss zu erklären, doch heute wie gestern kommen die Interessen Ferraris vor jenen der Piloten“, sagte der Unternehmer Montezemolo.

 

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