1/8
Christian Karlberger ist Österreichs Offroad-Guru.
 

Mitsubishi Pajero Edition 35: Expedition in Kitzbühel // Advertorial

Mit Offroad-Guru Christian Karlberger und dem Mitsubishi Pajero Edition 35 ins Gelände seiner Heimat – Kitzbühels wilde Nebenstraßen.

14.05.2014 Online Redaktion

Da stehen die alten Bauhäuser mit ihren Holzterrassen. Dort tobt der Hund durch die blumenübersähte Wiese. Ein blauer Himmel überdacht die Szenerie. Das alles ist von so niederschmetternder Schönheit, dass du dich fragst, warum eigentlich nicht alle Menschen in Kitzbühel leben. Warum nicht jedes Märchen beginnt mit „es war einmal in Kitzbühel…“ Eh klar: weil es dann nicht mehr so schön wäre mit all den Leuten. Kitzbühel ist ja nicht das Bauernhaus oder die Wiese, höchstens vielleicht der fidele Hund. Kitzbühel das sind die Menschen hier. Christian Karlberger zum Beispiel.

Offroaden in Tirol

Tiroler gelten als eher schweigsam. Wer aber Ihre Passion kennt, der wird viel lernen können. Karlberger zum Beispiel ist der 4×4-Guru des Landes. Seit 1976 betreibt er eine Offoradschule, er hat die österreichischen Teilnehmer für die Camel-Trophy gecastet und trainiert, war drei Mal Offroadstaatsmeister und bildet Entwicklungshelfer aus, die nach Afrika gehen.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Offroad Ausflug Christian Karlberger Tirol

Ansonsten: einfach mal in Ruhe Kitzbühel genießen.

Jetzt gibt er einen kleinen Einblick in seine Heimat. Dort der Wilde Kaiser, da der Hahnenkamp und mittendrin: ich im Mitsubishi Pajero Edition 35. Grundsätzlich wäre ich damit sehr zufrieden. Nur muss der Wagen einen Hang hinauf, der offensichtlich nicht dafür gedacht ist befahren zu werden. Karlberger sieht das anders.

Dieser Pajero dient sonst als Ausbildungsauto in Karlbergers Offroad-Fahrschule in Stotzing. Er kennt den Wagen also auswendig und weiß wo seine Grenzen liegen. Hier nicht.

Ein Geländewagen der alten Schule

Der Pajero, zumal als Edition 35, ist ein Offroader klassischen Zuschnitts. Der kurze Radstand optimiert den Böschungswinkel und spart mächtig Gewicht. Die Sonderedition wiegt 200 Kilogramm weniger als der Fünftürer. Dazu kommt eine Geländetechnik, mit der heute kaum ein Konkurrent aufwarten kann. Differentialsperre in der Mitte und am Heck, dazu eine Geländereduktion.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Offroad Ausflug Christian Karlberger Tirol

Wer sich ins Gelände wagt – zum Beispiel im Mitsubishi Pajero – der sieht auch völlig neue Ecken seiner Heimat.

Zu bedienen ist die Technik kinderleicht. Sie ist im Innenraum so angeordnet, dass der entsprechende Hebel lediglich immer weiter nach vorne gedrückt werden muss, um sich stufenweise zur Spitze der Allradkompetenz hinauf zu arbeiten.

Zuerst wird der Allrad aktiviert. Die Kraft wird jetzt variabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Erst die nächste Stufe sperrt das Mitteldifferential. Jetzt leitet das System unabhängig vom Untergrund 50 Prozent der Kraft nach vorne und nach hinten.

Wer den Hebel in die dritte Stufe schiebt, legt die Geländereduktion ein – oder die Untersetzung, wie das kürzer übersetzte Getriebe heißt. Am deutlichsten wird das, lässt der Fahrer den Wagen im ersten Gang rollen. Ohne Reduktion bekommt der Wagen mächtig Schwung. Mit verkürzten Gängen kriecht der Pajero langsamer als jeder Fußgänger spaziert.

Stufenweise kraxeln

Wer immer noch nicht weiter kommt, kann zu guter Letzt per Knopfdruck das Hinterachsdifferential sperren. Die 50 Prozent des Drehmoments, die nach hinten geschickt werden, werden dann noch einmal brüderlich ge- und auf die beiden Hinterräder verteilt.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Offroad Ausflug Christian Karlberger Tirol

Und immer: vorsichtig fahren.

Doch ein Mitsubishi Pajero der zu allem bereit ist, reicht nicht. Es braucht das geübte Auge. Die Felsen würden die Karosserie eindrücken wie ein Soufflé. Feuchtes Gras und Moos ließen den Wagen wegrutschen, wie in einem Driftkurs. Karlberger verhindert das. Millimeter genau navigiert er den Pajero den Berg hinauf.

Die Planken und Bremsen des Pajero knirschen, Räder drehen durch, suchen und finden aber umgehend wieder Halt. Den Sperren sei Dank. Bei soften SUV würde die Elektronik die Räder einbremsen und der Wagen würde stecken bleiben. Über die gesperrten Differentiale verteilt der Pajero die Kraft aber mechanisch. Die Räder drehen etwas durch, finden einen Ast oder einen Stein an dem sie sich festkrallen können und ziehen das Auto weiter den Berg hinauf. Langsam aber kontinuierlich. Wichtig ist, gleichbleibend Gas zu geben.

Vorsicht ist des Offroaders Freund

Immer wieder gibt Karlberger Anweisungen. Etwas nach links, am Schlagloch vorbei. Etwas nach rechts, über den Stein. Der Pajero macht alles mit. Verstörend ist nur, dass dieser Wagen Passagen befährt, die man freiwillig nicht einmal wandern würde.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Offroad Ausflug Christian Karlberger Tirol

Christian Karlberger gibt Anweisungen. Wer sie befolgt, der kommt durch.

Zwischendrin kommen die Lebens- und Autorettenden Tipps des Instruktors. Zum Beispiel der, mit offenem Fenster zu fahren. Im Gelände ist die perfekte Sitzposition manchmal nicht angeschnallt zu stehen. Mit dem ganzen Gewicht auf dem linken Bein, das auf der Fußablage der Automatik neben der Pedalerie steht. Mit dem rechten Fuß kann ich so noch vorsichtig Gas geben, habe aber bedeutend mehr Übersicht.

Unter vier Augen: wer die richtige Sicherung der Bordelektronik zieht, muss auch nicht das ewige Pfeifen der Gurtwarner ertragen.

Alleskönner Mitsubishi Pajero

Es folgen noch Flussbefahrungen und Verschränkungen. Alles unter dem wachsamen Auge Karlbergers, der einem die Basics des Geländefahrens erklärt. Fragezeichen über dem Kopf und Ungläubigkeit in den Augen werden mit beeindruckenden Fahrmanövern und hilfreichen Ratschlägen weggewischt.

Flussdurchfahrt. Erst begehen, Steine aus dem Weg räumen und dann langsam durch. Verschränkung. Keine Angst vor einem Rad in der Luft. Oder zwei. So lange der Anfahrtswinkel an den Berg stimmt, kann nichts schief gehen. Bei Karlberger bedeutet Offroadfahren nicht, Schwierigkeiten zu meistern, sondern ihnen aus dem Weg zu gehen.

Jemand kommt die Hauptstraße, ein drei Meter breiter Schotterweg, hinauf. In dieser Gegend, eher eine Seltenheit. Sofort wird Karlberger begrüßt. Einer seiner Fahrschüler. Sofort wird gefachsimpelt. Tiroler sind eben doch gesprächige und gesellige Leute, man muss nur ihre Passion kennen.

pixel