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Mit diesem Trick soll Top Gear weiterlaufen

Die BBC bietet James May und Richard Hammond Millionen für die Weiterführung der Show – Jeremy Clarkson könnte als Gastmoderator zurück kommen

06.06.2015 Online Redaktion

Nach diversen Spekulationen, wer Top Gear nach der Entlassung von Jeremy Clarkson weiterführen soll, hat die BBC jetzt den naheliegendsten Kandidaten ein unwiderstehliches Angebot gemacht: Clarksons Co-Moderatoren James May und Richard Hammond sollen für die Fortsetzung der beliebtesten Auto-Show der Welt Millionen bekommen. Wie der Guardian berichtet, soll die BBC den beiden jeweils eine Million Pfund (ca. 1,37 Millionen Euro) pro gedrehter Folge angeboten haben – das Doppelte von dem, was die Top Gear-Moderatoren vor Clarksons Suspendierung verdient haben sollen. In jeder Folge soll May und Hammond dann ein Gastmoderator zur Seite stehen – Jeremy Clarkson, zum Beispiel.

Rettungsversuch für die beliebteste Fachsendung der Welt

Als Verzweiflungsakt der BBC ist diese „Großzügigkeit“ durchaus verständlich. Immerhin ist die Rundfunkanstalt im Begriff, mit Top Gear ihre erfolgreichste Show zu verlieren. So gut durchdacht die Kandidaten für eine neue Moderatorengeneration auch gewesen sein mögen, und so toll diese die Auto-Show auch gestaltet hätten, ist eines so gut wie klar: Ohne Clarkson, Hammond und May hätte Top Gear sich von der weltweit beliebtesten Fachsendung der Welt in ein bestenfalls durchschnittlich beliebtes Sonntagabend-Programm verwandelt.

„Jeremy Clarkson wird wieder auf der BBC zu sehen sein“

Bereits im April hatte die BBC2-Senderchefin Kim Shillinglaw angekündigt, dass Jeremy Clarkson wieder in einer BBC-Sendung zu sehen sein werde. Bis der Deal offiziell wird – oder Hammond und May ablehnen und die BBC wieder auf Guy Martin, Philipp Glenister und Jodie Kidd (oder eine andere Kombination) als Plan B zurückgreifen muss, sind die 3 Top Gear-Stars im Rahmen der „Clarkson, Hammond & May Live“- Tour unterwegs.

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  • Sir Colin

    Kann mir nur schlech vorstellen, dass das bei der BBC noch mal was wird mit Top Gear. Insgesamt war’s auch schon etwas ausgelutscht.

    Vielleicht ist es besser die Jungs machen mal eine Kreativpause und kommen dann mit leicht nachgeschärften Format auf einer anderen Platform wieder. Hauptsache, die müssen da nicht so PC sein wie bei der alten Tante…

  • Günter Lackner

    Ohne diese drei Typen wäre die Sendung genau so langweilig wie die USA-Ausgabe = nicht zum Anschauen.

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