Sofas und Fahrräder… von Mazda!

Concept-Cars kennen wir. Aber ein Concept-Sofa? Mazda zeigt vor, wie’s geht: Und präsentiert bei der Milan Design Week den MX-5 unter den Polstermöbeln.

18.04.2015 Online Redaktion

Es ist nicht so ungewöhnlich, dass Autohersteller plötzlich auf die Idee kommen, ein Fahrrad zu designen. Dass ein Autobauer ein Sofa aus dem Hut zaubert, hingegen schon. Mazda hat gleich beides auf einmal getan und präsentiert bei der Milan Design Week sowohl ein Fahrrad, als auch ein Sofa.

„KODO – Soul Of Motion“

Mazda fand die hauseigene Designsprache „KODO – Soul Of Motion“ offenbar zu gut, um sie nur für Autos anzuwenden. Deshalb entschloss sich der Autobauer, auch ein auf „KODO“ basierendes Sofa und ein Fahrrad zu entwerfen.

Bewegung ist alles

Bei „KODO“ geht es – ganz im Sinne des Beinamens „Soul Of Motion“ – um die „Eleganz natürlicher Bewegungen“. Selbst wenn das Fahrzeug – oder Sofa – steht, soll die Bewegung „spürbar“ sein. Der Mazda6 ist das erste Serienauto, das auf „KODO“ aufbaut. Die beiden für Mazda eher ungewöhnlicheren Konzepte werden bei der Milan Design Week vom 16. bis zum 19. April vorgestellt.

Das „KODO“-Fahrrad besteht aus so wenigen Teilen wie möglich: Der Rahmen wurde per Hammertechnik aus einem einzigen Stück Stahl geformt. Der Sattel weist die selben roten Nähte auf wie der neue MX-5.

mazda fahrrad
© Bild: Mazda

Sofa vom Autobauer

Das „KODO“-Sofa ist vielleicht das erste Konzept-Sofa eines Autobauers. Für das futuristische Stück, das tatsächlich ein bisschen so aussieht als wollte es jeden Moment davonspringen, holten sich die Japaner Unterstützung von italienischen Möbeldesignern.

mazda sofa
© Bild: Mazda

Das Sofa ist nicht das erste Möbelstück des Autobauers: 2013 präsentierte Mazda bereits einen „KODO“-Sessel. Wenn sie demnächst auch noch ein Bett nach der „KODO“-Designsprache gestalten, kann man bald nicht nur in einem Mazda fahren, sondern auch in einem wohnen.

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