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Gut - für einige nicht-Normalsterbliche (wie hier Puff Daddy oder wie auch immer er heißt vor bereits fast einem Jahrzehnt) sind Jet Packs schon seit Ewigkeiten nichts Besonderes mehr.
 

Keine Google-Jetpacks für die Massen

Google X Labs-Chef Astro Teller: Entwicklung eines Jet Packs, das „keine Todesfalle“ ist, wurde wieder aufgegeben

28.05.2014 Online Redaktion

Gerade erst hat der US-Internetriese Google sein erstes eigenes selbstfahrendes Auto präsentiert. Das sieht zwar schon einigermaßen futuristisch aus, Freunde der besonders besonderen Individualmobilität hoffen aber auf einen ganz anderen Wurf des Konzerns aus Kalifornien: Im Internet kursierten seit einiger Zeit Gerüchte, Google könnte ein Jet Pack – also einen Raketenrucksack – für jedermann entwickeln und zum Verkauf bringen. Noch bevor Science Fiction Fans auf der ganzen Welt in Begeisterung ausbrechen konnten, wurden die Hoffnungen auf eine baldige Markteinführung aber wieder zerschlagen.

X Labs-Chef: Google wollte tatsächlich Jet Packs entwickeln

Einem CNET-Bericht zufolge hat sich der Leiter von Googles „X“ Labs, Astro Teller (der sich zwar ein nicht unerhebliches Maß an Zukunftsorientiertheit an die Fahnen heften kann, aber in Wirklichkeit (leider) Eric heißt), beim diesjährigen TechCrunch Disrupt in New York dazu hinreißen lassen, über die geplante Entwicklung eines Google Jet Packs zu plaudern.

Jet Pack wäre höchst ineffizient gewesen

Teller zufolge habe man in den X Labs tatsächlich versucht, ein Jet Pack zu entwickeln, das „keine Todesfalle“ sein würde – dem Projekt habe es aber an Praktikabilität und Durchführbarkeit gemangelt. Diese seien aber für alle Google X Projekte erforderlich, damit diese weiter vorangetrieben werden würden. Wie „mindestens 100“ weitere Konzepte pro Jahr wurde die Idee eines Jet Packs demnach wieder verworfen. Einer der Gründe dafür sei gewesen, dass ein Raketenrucksack nicht energie-effizient sein würde. „Damit hätte ich nicht leben können.. es wäre so laut wie ein Motorrad gewesen“, so Teller.

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