Das ist KC Rebell. Was eher unwichtig ist.
Das ist KC Rebell. Was eher unwichtig ist.
 

Kein Musiktipp – Nur KC Rebell 600er Benz

„KC Rebell 600er Benz“ ist ein Trend, der wohl, wir können es nicht anders erklären, die S-Klasse Welle absurft.

16.05.2013 Online Redaktion

Das ist der Nachteil am Internet. Plötzlich ist „KC Rebell 600er Benz“ ein Trend. Sagt zumindest google und spült uns diesen Tipp ins Postfach. Schade nur, dass dieser Song nichts, aber auch rein gar nichts, mit der neuen S-Klasse zu tun hat, wie wir zuerst dachten, sondern ein Rapsong ist. Welche Sprache wissen wir noch nicht. Manche Wörter sind Deutsch, die Grammatik aber nicht.

KC Rebell 600er Benz ist uns zu blöd

Wir würden hier gerne KC Rebell 600er Benz einbetten, aber dafür ist uns der Artikel zu schade. Deswegen machen wir einen kleinen Umweg. KC Rebell heißt eigentlich Hüseyin Köksecen und kommt aus Essen in Deutschland. Sein bekanntestes Album heißt „Rebellismus“, was ein Wortspiel aus seinem Namen und einem Wort ist, das es gar nicht gibt. Glückwunsch dazu.

Auf einer Videoplattform ist nicht KC Rebell 600er Benz seine große Nummer, sondern die Anklage. Der Song beginnt damit, dass er im Gericht sitzt und irgendwas erklären soll – keine Ahnung, wir haben es nur etwa eine Minute ausgehalten. Hier kommt der Witz an diesem Video: die Idee ist schlichtweg geklaut. Von den Gravediggaz. Die haben vor zwanzig Jahren den Song „Diary of a Madman“ geschrieben (nein, keine Werbefachmänner).

Zusammenfassung zu KC Rebell 600er Benz

Google irrte.
Der Song hat nichts mit der S-Klasse zu tun.
Rebellismus ist kein Wortspiel, weil es kein Wort dazu gibt.

Die beste Idee von KC Rebell ist von den Gravediggaz geklaut. Und deren Diary of a Madman ist ziemlich cool (aber kein klassischer Roadsong):

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