Jeremy Clarkson nach seiner Suspendierung beim Achtelfinalspiel Chelsea vs. PSG.
 

Jeremy Clarkson „unterwegs zum Arbeitsamt“

Jeremy Clarkson, der Widerling, den seine Kollegen mögen, wegen kaltem Essen in Arbeitsamt und Stadion mit 670.000 Fans im Rücken: Die Zusammenfassung der Neuigkeiten in der Top Gear-Causa.

12.03.2015 Online Redaktion

Noch immer verstummen die Meldungen um Jeremy Clarksons Suspendierung nicht. 670.000 Menschen haben bereits die Online-Petition unterschrieben, die die BBC dazu auffordert, Clarkson wieder als Host der erfolgreichen Auto-Show Top Gear einzusetzen (das könnt übrigens auch Ihr ganz einfach unter diesem Link tun). Gerüchte werden laut, wie beispielsweise, dass es bei dem Grund für die Suspendierung – einem Streit mit dem Produzenten Oisin Tymons – um Essen gegangen sei, konkret darum, dass es nach einem langen Drehtag keine warme Mahlzeit gegeben hätte.

Jeremy Clarkson vertreibt sich die freie Zeit beim Fußball

Und was macht Jeremy Clarkson während der ganzen Aufregung um ihn? Er besucht das Championsleague-Achtelfinal-Spiel FC Chelsea gegen Paris Saint Germain in London und scherzte dort mit den anderen Fußballfans (siehe Bild oben). Gescherzt hatte er zuvor auch schon mit den Journalisten, die ihn vor seinem Haus in London abgepasst hatten: Er sei „unterwegs zum Arbeitsamt“ und „hätte jetzt Zeit, sich das Fußballmatch am Abend anzuschauen“. Weitere Kommentare gab Clarkson nicht ab:

James May: „Clarkson ist ein Widerling, aber ich mag ihn“

In einem kurzen Interview mit der BBC bestätigte Top Gear Co-Moderator James May, Clarkson wäre „in eine kleine Auseinandersetzung involviert“ gewesen, er sei aber nicht der Meinung, dass es „so ernst“ gewesen sei. Er selbst sei bei dem Zwischenfall nicht vor Ort gewesen. Und seinen kontroversiellen Kollegen bezeichnet May im (sehr kurzen) Gespräch mit dem Guardian als einen „Widerling, aber ich mag ihn“:

Von der BBC kommt nach wie vor keine Stellungnahme zu dem Thema. Die Spekulationen, die Rundfunkanstalt könne sich das Absetzen Ihres (einzigen) Stars nicht leisten, werden aber immer lauter. Zudem berichtet der Guardian, die BBC wäre zur Zahlung von mehreren Millionen Pfund an ausländische TV-Stationen, die die Rechte an Top Gear gekauft haben, verpflichtet. Ob sie sich das, das Absetzen ihrer erfolgreichsten Show (denn ohne Clarkson kein Top Gear) und die Mißgunst einer großen Fan-Schar leisten wird, ist fraglich.

  • T.

    „he is a knob“ – James OT – heißt nicht Jeremy sei ein Widerling. „being a knob“ heißt im britischen slang schlicht er sei ein Schwanz. Man sollte schon das VIdeo ansehen um diese durchaus liebevoll (kein Spaß) gemeinte Äußerung von James May richtig einordnen zu können.

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