Jeremy Clarkson
 

Jeremy Clarkson hat KEINE Bratensoße per Helikopter bestellt

Bizarre Behauptungen über Jeremy Clarkson in der britischen „Mail Online“ – Ex-Top Gear-Star reagiert via Twitter

10.12.2015 Online Redaktion

Die britische „Mail Online“ ist nicht gerade das, was man eine Quelle für fundierten Qualitätsjournalismus nennen würde. Dementsprechend sollte man auch nicht unbedingt alles, was dort zu lesen ist, für bare Münze nehmen. Wie zum Beispiel, dass Ex-Top Gear-Moderator Jeremy Clarkson kurz vor seinem Rausschmiss bei der BBC mehr als merkwürdige Forderungen bei einem Hotel-Aufenthalt in Neuseeland gestellt hat. Trotzdem beeilte sich Clarkson, via Twitter zu bestätigen, dass die Behauptungen aus der Luft gegriffen seien – denn wer seinen Produzenten wegen einem Steak mit Pommes schlägt, könnte rein theoretisch auch auf die Idee kommen, Bratensoße per Helikopter zu bestellen.

Bratensoße und Monopoly

Aber von Anfang an. Die „Mail Online“ berichtete, Jeremy Clarkson habe bei Dreharbeiten in Neuseeland ziemlich ungewöhnliche Forderungen gestellt. Ed Coutts, Eigentümer der Luxus-Ferienunterkunft „Waiheke Unlimited“, zufolge habe der 55-jährige eine Packung Bratensoße, Zigaretten und das Brettspiel „Monopoly“ per Helikopter bestellen wollen, da der nächste Shop zu weit entfernt gewesen sei.

Clarksons Reaktion folgte auf dem Fuß: „Wie kommen die bloß auf den Unsinn?“, twitterte der Brite.

„Risiko ist besser als Monopoly“

„Ich habe den Helikopter-Piloten gefragt, ob er mir das Spiel „Risiko“ bringen kann. Es ist viel besser als Monopoly. Er hat mir auch angeboten, Bratensoße mitzubringen. Das habe ich abgelehnt“, so Clarkson weiter. „Das war allerdings nicht während Dreharbeiten für die BBC, also sollte es euch nicht kümmern.“

Fabriksneuer Range Rover „zum Ansehen“

Während eines anderen Aufenthalts in dem selben Hotel habe Clarkson außerdem verlangt, dass ihm ein fabriksneuer Range Rover gebracht werde, so die „Mail Online“ weiter. „Dann stand [der Range Rover] herum und wurde nie benutzt“, zitiert die „Mail Online“ den Hotelbesitzer. „Ich fragte Clarkson, was der Sinn dahinter sei, und er antwortete: „Ich wollte ihn mir bloß ansehen.“

„Tut es nicht!“

Stimmt nicht, so Clarkson: „Diese Geschichte scheint von einem Kiwi [Bezeichnung für Neuseeländer] zu stammen, der sein Geschäft bewerben will, indem er Dinge über Leute erfinden, die es nutzen.“ „Mein Rat an alle, die die Waiheke-Insel besuchen wollen: Tut es nicht.“

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