Jeremy Clarkson: 1 Entschuldigung und 100.000 Pfund

Die Attacke auf einen Top Gear-Produzenten kostete Jeremy Clarkson nicht nur seinen Job, sondern auch 100.000 Pfund – „Bin froh, dass die Angelegenheit bereinigt ist“

25.02.2016 Online Redaktion

Die Attacke auf den Produzenten Oisin Tymon kostete Jeremy Clarkson nicht nur seinen Job bei der BBC, sondern zusätzlich auch 100.000 Pfund (ca. 127.000 Euro). Der ehemalige Top Gear-Moderator und der Produzent einigten sich nach drei Monaten auf die Schadenersatzzahlung. Clarkson hatte Tymon bei Dreharbeiten beschimpft und geschlagen, woraufhin die beliebte Autosendung Top Gear abgesetzt wurde. Clarkson und seine Co-Moderatoren James May und Richard Hammond sind mittlerweile bei Amazon Prime unter Vertrag.

„Es tut mit leid, dass er das durchmachen musste“

Tymon hatte Clarkson nach einem Schlag ins Gesicht und der Äußerung, er sei ein „fauler Ire“, wegen Körperverletzung und Rassendiskriminierung verklagt. Wie der britische Evening Standard berichtet, haben Tymons Anwälte nun bekannt gegeben, dass sich die beiden Parteien nach drei Monaten auf eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 100.000 Pfund geeinigt haben. In einem von den Anwälten veröffentlichten Entschuldigungsschreiben Clarksons heißt es: „Ich möchte mich, noch einmal, bei Oisin Tymon für den Zwischenfall und die bedauerlichen Folgen entschuldigen. Ich möchte wiederholen, dass nichts davon in irgendeiner Art und Weise seine Schuld gewesen ist. Ich möchte außerdem klarstellen, dass die Beschimpfungen, die er seit dem Zwischenfall erleiden musste, unvertretbar sind und es tut mir leid, dass er das durchmachen musste.“

„Bin froh, dass die Angelegenheit bereinigt ist“

„Ich bin froh, dass diese Angelegenheit nun bereinigt ist. Oisin war stets ein kreativer Teil von Top Gear und ich wünsche ihm Erfolg mit seinen zukünftigen Projekten“, so Clarkson weiter. Zumindest sein eigenes Projekt dürfte gut laufen: Clarksons neue Show soll noch heuer auf Amazon Prime starten.

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