James May verrät Details über neue Amazon Prime-Show

Wann, was, wie viel: James May spricht im Interview über die neue Sendung auf Amazon Prime, die Bezahlung und „Top Gear neu“.

27.03.2016 Online Redaktion

Während über die Neuauflage von Top Gear auf der BBC schon relativ viele Details bekannt sind, wissen wir über die Show von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May noch so gut wie gar nichts – nicht einmal den Namen. In einem Interview mit dem britischen Guardian brachte „Captain Slow“ nun ein wenig Licht ins Dunkel und verriet erste konkrete Details zur neuen Autosendung des ehemaligen Top Gear-Trios auf Amazon Prime.

Kein Studio

So erzählte May, in der neuen Show werde es kein Studio mit Live-Publikum geben. Im Gegensatz zu Top Gear, wo es so etwas nur bei diversen Specials gab, wird die Amazon-Sendung aus einer „Reihe extrem teurer TV-Filme“ bestehen, die gänzlich auf der Straße gedreht werden. „Wir sind nicht mehr diese Studio-zentrierte Sache“, so May. „Wir haben keine „Homebase“. Was wir tun ist sehr teuer, und ich hoffe dass die Gründe dafür deutlich werden, wenn Sie es sehen.“

11+ Episoden ab Herbst

Die bis dato namenlose Show werde mindestens 11 Episoden umfassen und damit länger laufen als „Top Gear neu“ auf der BBC. Auf die erste Folge können sich die Fans im kommenden Herbst freuen. Wann genau, ist aber nach wie vor unbekannt: „Es wird fertig sein, wenn es fertig ist“, so May. „Dieses Mal befinden wir uns nicht in einem Rennen.“

„Der einzige Unterschied ist, dass ich ein neues Paar Turnschuhe habe“

Gerüchten zufolge erhält Clarkson für die neue Show 10 Millionen Pfund, Hammond und May je 7 Millionen. Das sei „kompletter Unsinn“, stellt May richtig: „Diese Zahlen sind nicht richtig. Sie geben uns keinen großen Sack voller Geld und sagen: „Hier ist euer Geld, geht und gebt es aus.“ Sie geben uns immer nur ein bisschen auf einmal. Wir machen es mehr als 3 Jahre und es wird Episoden geben, die mehr als 30 Minuten lang sind. Also nein, wir haben uns noch keine Yacht gekauft. Ich habe ein neues Paar Turnschuhe, das ist der einzige Unterschied in meinem Leben seit ich begonnen habe für Amazon zu arbeiten.“

„Es ist kein Krieg“

Anders als viele Fans sieht May seine Amazon-Show und „Top Gear neu“ nicht als Konkurrenten. „Ich denke nicht, dass Amazon und BBC Feinde sind“, so „Captain Slow.“ „Es ist kein Krieg, diese Dinge können nebeneinander existieren. Wir haben Amazon und Netflix, und die BBC und BT Sport und die Leute können sich entscheiden. Darum geht es im modernen Leben.“

Donuts vorm Cenotaph waren „ein wenig unklug“

Zu den Donuts und Burnouts vor dem Cenotaph, die Ken Block und Matt LeBlanc sich bei den Dreharbeiten zu Top Gear geleistet und damit eine Kontroverse vom Zaun gebrochen hat, meinte May, die Aktion sei „möglicherweise ein wenig unklug“ gewesen: „Ich bin diese Straße rauf und runter gefahren, aber ich mache keine Donuts – meiner Meinung nach ist das unangemessen, egal, wo man es macht.“

May bekommt eigene Show auf BBC4

Wer „Captain Slow“ schon vor seinem Amazon-Debüt im Herbst wieder sehen will: Demnächst bekommt May eine eigene Show, wo er auseinander genommene Dinge – wie einen Rasenmäher – wieder zusammenbaut. Die Sendung trägt den bezeichnenden Namen „The Reassambler“ und wird auf der BBC4 ausgestrahlt. Laut May sollte man sie keinesfalls verpassen: „Ich mag es, Dinge zusammenzubauen und es fällt mir sehr schwer zu verstehen, dass andere Leute das nicht extrem faszinierend finden sollen.“

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