Pleiten, Pech und Bond, James Bond

Der Dreh zum neuen James Bond-Film „Spectre“ war vor Pleiten und Pannen nicht gefeit – am 6. November kommt der neue Bond aber nun endlich in die österreichischen Kinos.

20.10.2015 APA

Am kommenden Montag, dem 26. Oktober, feiert der neue James Bond-Film „Spectre“ Premiere. Fans auf der ganzen Welt fiebern dem Film entgegen – auch wenn manche von ihnen vielleicht schon mehr darüber wissen, als sie sollten.

Hacker veröffentlichten Spectre-Drehbuch

Im Dezember des vergangenen Jahres stellten Hacker eine Drehbuchversion von „Spectre“ inklusive Autorenanmerkungen online gestellt. Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten – wer’s genau wissen will, kann die damals an die Öffentlichkeit gedrungenen Details hier nachlesen.

Daniel Craig verletzt sich bei Dreharbeiten

Die Sache mit dem Drehbuch war nur eine von mehreren Pannen während des Drehs, wenn auch eine große. Eine zweite war, dass Craig sich beim Dreh in Mexiko am Knie verletzte und sogar operiert werden musste. Ausgesetzt habe er aber nicht, sagte eine Sprecherin der Produktionsfirma Eon.

„Ich würde mit lieber die Pulsadern aufschneiden als jetzt noch einmal Bond zu spielen“

Ob das kürzlich veröffentlichte, Schlagzeilen bringende Interview des Magazins „Timeout“ mit Craig auch eine Panne war? Lieber schneide er sich die Pulsadern auf, als noch einmal Bond zu spielen, wetterte er – allerdings sind die Zitate vom Juli. Außerdem fügte er im Interview selbst abschwächend hinzu: „Ich will mindestens ein Jahr oder zwei nicht daran denken.“ Ein paar Monate könnten ja machbar sein. Zwischen „Skyfall“ und „Spectre“ lagen schließlich auch drei Jahre.

Craig ist zweit-beliebtester Bond aller Zeiten

Auch, wenn Daniel Craig derzeit nicht so begeistert davon ist, weiterhin Bond zu sein – die Briten sind es allemal. Immerhin fast 35 Prozent der Engländer halten Craig einer Umfrage der Zeitung „Sunday Times“ zufolge nach seinen ersten drei Filmen schon für den besten Bond überhaupt – hinter Sean Connery (85), der für gut 45 Prozent der Lieblings-Bond bleibt.

Prinz William und Kate bei der Premiere

Sogar Prinz William und Kate lassen sich die Premiere des neuen Craig-Bonds nicht entgehen. Kein Wunder: Viel britischer als „Spectre“ geht es wirklich nicht. Bond ermittelt und schießt im Auftrag ihrer Majestät, „Für England, James“ ist einer der Sprücheklassiker aus den Filmen. Nicht umsonst sprang die Queen (89) – okay, ihr Double – bei der Olympiafeier 2012 mit ihrem Geheimagenten aus einem Hubschrauber. Und seit Daniel Craig (47) die Rolle übernommen hat, ist der Bond-Darsteller wieder Brite. Vorgänger Pierce Brosnan (62) ist nämlich Ire. Auch Regie führt mit Sam Mendes (50) ein Brite.

Die echten Stars heißen Jaguar C-X75 und Aston Martin DB10

Und, was uns (fast) noch mehr interessiert: Mit dem Jaguar C-X75, dem Aston Martin DB10 und dem schnellsten Range Rover aller Zeiten sind auch die fahrbaren Stars des Films durch die Bank britisch.

Wen spielt Christopher Waltz?

Teile von „Spectre“ wurden aber auch in Österreich gedreht. Auch ein weiteres Highlight des Films ist nicht britisch, sondern österreichisch: Der Wiener Christoph Waltz (59) macht in „Spectre“ das, was er am besten kann, und spielt den Bösewicht. Welchen, ist hingegen nicht zu 100% klar –  Waltz schlüpft zwar offiziell in die Rolle des Franz Oberhauser, aber es hält sich dennoch hartnäckig das Gerücht, dass er eigentlich den Superschurken Ernst Stavro Blofeld verkörpert – das ist der mit der weißen Katze. Schließlich ist Blofeld Chef der Organisation „Spectre“, zuständig für „Terror, Rache und Erpressung“, und die gibt dem neuen Film sogar den Namen. An dieser Stelle könnten wir wieder auf das geleakte Drehbuch verweisen. Tun wir aber nicht – sondern warten geduldig bis zum 6. November, wenn der Film auch in die österreichischen Kinos kommt.

 

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