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Herumfliegende Gliedmaßen und Killer-Autos: „Carmageddon“ erscheint am 23. April

„Das Rennspiel, bei dem Rennen Fahren nur was für Feiglinge ist“ bekommt einen dritten Teil: Wem schon die Oldschool-Games zu brutal waren, der wird auch mit „Carmageddon: Reincarnation“ keine Freude haben.

30.03.2015 Online Redaktion

Erinnert Ihr Euch an das 90er Jahre-Rennspiel „Carmageddon“? Dabei ging es hauptsächlich darum, in einer Art Open World möglichst brutal alles umzumähen, was einem vor die Räder kam. Das waren zum Einen natürlich gegnerische Autos, aber auch herumlaufende Zuseher und Tiere. Das Spiel gewinnt derjenige, der alles, was sich selbständig bewegt, kaputt macht. Extrapunkte für „Style“ und „Stunts“ gibt es, wenn man beispielsweise auf dem Dach liegend weiterfährt (wie auch immer das genau funktionieren mag), seine Kontrahenten besonders kreativ rammt oder nach einem Crash ein paar Kilometer hoch in die Luft wirbelt. Querulanten haben aber auch auch die Option, sich den Sieg durch das „schnelle“ „Fahren“ von „Strecken“ zu holen (was für eine verrückte Idee!).

Zahlreiche Kontroversen um die überzogene Brutalität in „Carmageddon“

2000 wurde ein zweiter Teil des Spiels veröffentlicht. Dieser trug den klingenden Namen „Carmageddon II – Carpocalypse Now“ und basierte auf dem selben Prinzip wie sein Vorgänger. Große Bekanntheit erlangte die „Carmargeddon“-Reihe natürlich wegen zahlreicher öffentlicher Kontroversen um die extreme Brutalität der Spiele, die in einigen Versionen durch das Ersetzen von Menschen durch Roboter und Aliens mit grünem Blut entschärft werden sollte.

625.143 Dollar für „Carmageddon: Reincarnation“ auf Kickstarter

In knapp drei Wochen wird nun der dritte „Carmageddon“-Teil erscheinen. Der Spieleentwickler „Stainless Games“, der bereits für die ersten beiden Teile verantwortlich zeichnete, sammelte im Jahr 2012 auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld für eine Fortsetzung von „Carmageddon“. Die Fans der Brutalo-„Rennen“ brachten 625.143 Dollar für „Carmageddon: Reincarnation“ auf. Als Erscheinungsdatum des fertigen Spiels kündigte Stainless Steel nun den 23. April 2015 an.

16 Level, 8 Personen-Multiplayer und 25 Killer-Autos

In „Carmageddon: Reincarnation“ geht es wenig überraschend um das Zerschmettern gegnerischer Autos sowie das Zusammenfahren von Menschen und Kühen. Wer sich dafür begeistern und nicht mehr bis zum 23. April warten kann, kann das unfertige Spiel schon jetzt für 24,99 Euro auf Steam kaufen und probe-spielen. Wer sich bis zur Endversion geduldet, bekommt einen Karriere-Modus mit 16 Leveln geboten, bis zu 8 Spieler können sich im Multiplayer gegenseitig zermetzeln. 25 fahrbare Killermaschinen stehen zur Verfügung, eine davon ist als Dank für die finanzielle Unterstützung ausschließlich Kickstarter-Supportern vorbehalten.

Brutaler Launch-Trailer mit Grafik aus dem Jahr 2007

Zusätzlich zum finalen Datum veröffentlichte Stainless Steel auch einen Launch-Trailer, in dem gehbehinderte alte Frauen und übergewichtige Politessen zerfetzt werden. Dass die Grafik aussieht wie bei einem Spiel von 2007 (nicht 2015) kann dabei nur vor Vorteil sein – allzu realistisch möchte man diese „Unterhaltung“ eh nicht sehen.

Der neue „Carmageddon: Reincarnation“ Launch-Trailer: Für Freunde herumwirbelnder Gliedmaßen und Gedärme, aber erst ab 18!

Stainless Steel beschreibt „Carmageddon: Reincarnation“ übrigens als „das Rennspiel, bei dem Rennen Fahren nur was für Feiglinge ist“.

Die „Feiglinge“ freuen sich schon sehr auf „Project Cars“. 

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