Niki Lauda bei den Golden Globes 2014
Rush ging leer aus, dafür nahm Lauda sein Kapperl ab.
 

Rush geht bei Golden Globes 2014 leer aus

Bei den Golden Globes ging der Film „Rush“ leer aus. Niki Lauda setzte auf ein drastisches Zeichen und nahm bei der Präsentation des Films die Kappe ab.

13.01.2014 APA

Die Golden Globe Awards 2014 wurden gestern verliehen. Mit dabei war Niki Lauda, der in der Kategorie bester Film gemeinsam mit dem Schauspieler Chris Hemsworth „Rush“ präsentierte. Daniel Brühl, der im Film Niki Lauda darstellt, wurde ebenfalls nominiert (Beste Nebenrolle). In beiden Fällen musste sich jedoch der Film der Konkurrenz geschlagen geben.

Eine Filmkritik gab es von Christian Seidel, der speziell auf die Sprache von Brühl verwies und Susanne Hofbauer gab die Empfehlung den Film in der Originalfassung zu sehen.

Niki Lauda nimmt die Kappe ab

Beim Rennsport könne man sich keine Fehler erlauben, sagte Lauda und zeigte auf seinen kahlen Kopf. Bei einem fürchterlichen Feuer-Unfall auf dem Nürburgring hatte er 1976 schwerste Verbrennungen erlitten.

Rush ohne Preis bei Golden Globes

Ron Howards „Rush“ dreht sich um die frühere Rivalität zwischen den Rennfahrern James Hunt (Hemsworth) und Lauda, der von Daniel Brühl gespielt wurde. Der für seine Nebenrolle nominierte Brühl ging bei der Preisverleihung leer aus. Auch „Rush“ musste sich in der Kategorie „Bester Film“ geschlagen geben.

Brühl muss sich Leto geschlagen geben

Niki-Lauda-Darsteller Daniel Brühl musste sich in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ Jared Leto geschlagen geben, der in „Dallas Buyers Club“ einen aidskranken Transsexuellen verkörpert. Leto bekam die Trophäe vom Vorjahres-Gewinner Christoph Waltz überreicht. Brühl hatte sich für die Darstellung des österreichischen Rennfahrers im Film „Rush“ um die Formel-1-Weltmeisterschaft 1976 Laudas Wiener Idiom angeeignet.

Golden Globes 2014: Alle Gewinner im Überblick

FILM

  • Bestes Filmdrama: – „12 Years a Slave“
  • Beste Komödie oder bestes Musical: – „American Hustle“
  • Beste Schauspielerin in einem Filmdrama: – Cate Blanchett („Blue Jasmine“)
  • Bester Schauspieler in einem Filmdrama: – Matthew McConaughey („Dallas Buyers Club“)
  • Beste Schauspielerin in einer Komödie oder einem Musical: – Amy Adams („American Hustle“)
  • Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical: – Leonardo DiCaprio („The Wolf of Wall Street“)
  • Bester Nebendarsteller: – Jared Leto („Dallas Buyers Club“)
  • Beste Nebendarstellerin: – Jennifer Lawrence („American Hustle“)
  • Beste Regie: – Alfonso Cuaron („Gravity“)
  • Bestes Drehbuch: – Spike Jonze („Her“)
  • Beste Filmmusik: – Alex Ebert („All is Lost“)
  • Bester nicht-englischsprachiger Film: – „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“ (Italien)

 

FERNSEHEN

  • Beste Fernsehserie/Drama: – „Breaking Bad“
  • Beste Schauspielerin in einer Fernsehserie/Drama: – Robin Wright („House of Cards“)
  • Bester Schauspieler in einer Fernsehserie/Drama: – Bryan Cranston („Breaking Bad“)
  • Beste Fernsehserie/Musical oder Komödie: – „Brooklyn Nine-Nine“
  • Beste Schauspielerin in einer Fernsehserie/Musical oder Komödie – Amy Poehler („Parks and Recreation“)
  • Bester Schauspieler/Komödie oder Musical: – Andy Samberg („Brooklyn Nine-Nine“)
  • Beste Miniserie/Film für das Fernsehen: – „Behind the Candelabra“
  • Beste Schauspielerin einer Miniserie/Film für das Fernsehen: – Elisabeth Moss („Top of the Lake“)
  • Bester Schauspieler einer Miniserie/Film für das Fernsehen: – Michael Douglas („Behind the Candelabra“)

 

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