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Ultimativ Immersiv: Ganzkörper-Virtual Reality

Ein österreichisches Entwickler-Team will Virtual Reality auf das nächste Level heben – und es sieht ziemlich vielversprechend aus.

30.07.2014 Online Redaktion

Noch bevor Virtual Reality-Headsets wie Oculus Rift endlich ihren Weg in die Massenproduktion finden, wird schon an weiteren Möglichkeiten zur Kreation eines ultimativ immersiven Spielerlebnisses getüftelt. Ein Laufband, das in allen Richtungen und Geschwindigkeiten begeh- und belaufbar ist, wurde bereits vor einiger Zeit präsentiert. Jetzt wagt sich mit dem Cyberith Virtualizer ein neues, vielversprechendes Projekt von einem österreichischen Entwicklerteam auf die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Virtual Reality für den ganzen Körper

Entwickler Tuncay Cakmak hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, Virtual Reality auf das nächste Level zu heben. Und was ihm dabei eingefallen ist, sieht nicht schlecht aus: Der Cyberith Virtualizer ermöglicht die Steuerung eines Avatars durch ein Computerspiel durch Körperbewegungen. Er ermöglicht das Gehen, Laufen – beides auch rück- und seitwärts, sich ducken, springen und geduckt gehen in der virtuellen Welt. Auch soll das Einsteigen in und Steuern von Fahrzeugen mit natürlichen Bewegungen möglich sein.

Cyberith Virtualizer Kickstarter Image-Video

Benutzerfreundlichkeit

Der Virtualizer soll sich auch durch seine Benutzerfreundlichkeit auszeichnen. So handelt es sich um ein Plug-And-Play-USB-Gerät, ist also einfach in Betrieb zu nehmen. Der Virtualizer passt sich der Größe, dem Gewicht und dem Umfang der Spielerin / des Spielers an. Die Entwickler empfehlen die Benutzung des Virtualizers mit Socken – diese garantieren einen geräuscharmen Betrieb und optimale Reibung. Geht es nach den Entwicklern, soll der Virtualizer nicht nur für Computerspiele, sondern auch für „professionelle Anwendungen“, beispielsweise für „Immobilien-Unternehmen, Psychologen und Forschungsabteilungen“, eingesetzt werden.

Goldener Virtualizer für 10.000 Dollar

Unterstützen kann man das Projekt mit 5 bis 10.000 Dollar. Für 5 Dollar bekommt man nichts außer ein bisschen Liebe, eine Art Development-Kit ohne Sensoren bekommt man für 599 Dollar. Für nur 100 Dollar mehr hätte man schon eine voll funktionsfähige Basic-Variante bekommen – wäre man schnell genug gewesen, denn diese Early Bird Specials sind bereits vergriffen. Für den Virtualizer in der Supreme-Version muss man an die 1000 Dollar hinblättern. Und für 10.000 Dollar bekommt man den ersten Virtualizer mit der Seriennummer 00001 in Gold. Damit ist gemeint, dass das Ding mit einer Schicht aus echtem Gold überzogen sein wird. Es gibt bestimmt sinnvollere Investitionsmöglichkeiten für 10.000 Dollar  – aber bestimmt auch schlechtere.

Virtualizer im Einsatz

Es gibt also für jede Börsel-Größe die Möglichkeit, den Cyberith Virtualizer hier auf Kickstarter zu unterstützen. Und wenn man bedenkt, wie horrend die Versandkosten des vergleichsweise winzigen Oculus Rift Dev Kits nach Österreich sind, kann man beim Virtualizer an dieser Stelle gute Dollars einsparen. Die Auslieferung des Produkts an Supporter des Projekts soll bereits Anfang 2015 erfolgen. Und weil’s so schön ist, hier noch ein Video vom Dream-Team Virtualizer + Oculus Rift in Kombination mit diversen Spielen wie Crysis 3 und World Of Warcraft.

Virtualizer + Oculus Rift: Ein Dream Team im Spezialeinsatz

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