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Startpunkt war Kitzbühel. Wer Glück hat, der kommt hier zur Welt.
 

Herzliche Detonation: Mitsubishi Pajero Edition 35 // Advertorial

35 Jahre Mitsubishi in Österreich. Und ein Auto, so zwingend wie dieser Grund zu feiern selbst: der Pajero als Geburtstagsedition.

14.05.2014 Online Redaktion

Schluss mit Marktforschung und Segmentanalyse, Werbeunfug und Zielgruppenrasterung. Einfach Mitsubishi Pajero – keine Fragen, sondern Antworten. Seit 1983 löst dieses Auto Probleme der handfesteren Sorte. Dank robuster Bauweise und solider, mechanischer Allradtechnik. Auf der Rallye Dakar stellte sich die Marke das Arbeitszeugnis gleich selbst aus – zwölf Siege holte Mitsubishi, dann zogen sie sich zurück, als die Rallye nach Südamerika abwanderte.

Es wurde etwas still um das Auto. Erst im Januar 2014 hob Mitsubishi den Pajero hierzulande wieder ins Rampenlicht. Auf der Vienna Autoshow präsentierte das Unternehmen den Mitsubishi Pajero Edition 35. Nichts weniger als der Papa Bär der Offroadgemeinde, die Imageträgerrakete im Allradbereich.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Fahrbericht

Auf die Wiese durften wir nur dank Sondergenehmigung. Sonst gilt: runter.

35 Jahre Mitsubihsi in Österreich

„Edition 35“, weil Mitsubishi seit 1979 in Österreich vertreten ist. Eine Zahl, auf die der Hersteller zu Recht stolz ist. Damals war es nicht selbstverständlich, dass sich japanische Firmen auf den europäischen Markt wagten. Honda beispielsweise traute sich diesen Schritt erst 1982.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Mitsubishi bereits einen erheblichen Image-Vorsprung. Der Colt war vom Start weg ein Erfolg, stückzahlmäßig kleinere Serien wie Celeste, Tredia oder Starion Turbo hielten den Takt an Neuigkeiten hoch und die Mittelklasse wurde mit dem Galant bedient. Der Sapporo, ein Coupé mit amerikanischem Blingbling, war für die, die etwas werden wollten, der Lancer Turbo, der die Rallye-EVOs vorwegnahm, für die, die schon etwas waren. Beide Autos waren im motorsportverrückten Österreich Pflichtprogramm.

Doch zurück in die Gegenwart. In den Pajero Edition 35. Der kommt um 29.990 Euro. Für den Preis bekommt der Kunde einen Wagen, der zu einem Pinzgauer oder einem Esel werden müsste, wollte man ihn noch geländetauglicher machen.

Uneitler Mitsubishi Pajero

Auf betoniertem Geläuf, wo der Blick fürs große Ganze geschärft und der Anspruch gehoben ist, fällt vor allem erst einmal auf, wie aggressionslos und unprätentiös der Pajero trotz seiner Größe dasteht. Dazu kommt ein fast schon rühriges Detail, dass wir ausgestorben wähnten: die hinteren Ausstellfenster. Ein Lösungsansatz, über den aktuelle Ingenieure grundlos nicht mehr nachdenken.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Fahrbericht

Kitzbühel ist ein Kleinod. Wir können es nur empfehlen.

Die Reise startet in Kitzbühel. Wir trafen hier Christian Karlberger, Österreichs Offroad Guu, der uns seine Heimat zwischen Wilden Kaiser und Hahnenkamp zeigte – auch mal querfeldein. Hier zumindest theoretisch anzutreffen: Susanne Klatten, als geborene Quandt eine BMW-Besitzerin; Fiona Swarovski, unter anderem durch so etwas wie Edelsteine und ihren Mann Karl-Heinz Grasser berühmt geworden; Werner Baldessarini, der ehemalige Chefdesigner und Vorstandvorsitzende von Hugo Boss.

Wir wählten den Ort wegen der tollen Landschaft und den Straßen, die bei den Autos die Spreu vom Weizen trennen. Soll uns nur Recht sein. Der Mitsubishi Pajero Edition 35 ist mit dem bekannten Vierzylinder ausgestattet. Aus 3,2 Litern Hubraum kommen 200 PS und 441 Newtonmeter. Der Motor muss das können. Hubraum und Drehmoment sind die Killerargumente bei Offroadkunden, sind das doch die beiden Dinge, die sie durch den Gatsch kommen lassen.

Mehr als nur Gelände-Tanker

Und uns die Pässe rauf. Denn nach unserem Offroad-Trip wollen wir nach Zell am See. Der Pajero meistert Pässe und Berge. Die Fünf-Gang-Automatik watscht perfekt getimt die ersten vier Gänge durch, der fünfte bleibt mit seiner langen Übersetzung der Autobahn vorbehalten.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Fahrbericht

Gemacht für Fahrten rund um die Welt.

Reichtum ist nicht, sich einen Bugatti Veyron kaufen zu können, um damit Tempo 400 zu fahren. Reichtum bedeutet, die Straße abgesperrt zu bekommen, wenn man seinen Mitsubishi Lancer ausfahren will. So ähnlich geht es uns mit dem Pajero. Freiheit bedeutet nicht, brutalstmöglich alles richten zu können, sondern einfach selbst von seinen Möglichkeiten völlig entzückt zu sein.

Niemand hat uns überholt. Mit gerade einmal 4,4 Meter Länge konnten wir überall parken. Wir genossen einen Blick über den Zeller See von einer Stelle aus, bei der sonst nur Kleinwagen parkten. Wir enterten die kleinsten Dörfer und scheuten nicht einmal Sackgassen.

Sackgassen wurden für normale Pkw erfunden. Wir saßen in einem Mitsubishi Pajero. Wo ein Van nicht weiter kommt, hatten wir ja Allradantrieb. Für die größte Not außerdem die Wendigkeit des Autos. Mitsubishi gibt den Wendekreis mit 10,6 Metern an, was wir für asiatische Höflichkeit halten, um die Konkurrenz nicht schlecht aussehen zu lassen – gefühlt ist es ein halber Meter weniger.

Wendigkeit – die große Überraschung

Überhaupt die Lenkung. Angenehm weich, nicht hektisch. Ein Konzept, das auch auf der Straße aufgeht. Der Pajero braucht kein Gelände um sich wohl zu fühlen oder die Insassen fröhlich zu stimmen.

Die herausragende Eigenschaft des Mitsubishi Pajero Edition 35 ist systemimmanent. Es ist die omnipräsente Ruhe und Ausgeglichenheit. Da ist zum einen die erhöhte wie erhabene Sitzposition und eine dauernde Kraftreserve, zum anderen die Ausstattung. Trotz des vollen Wohlfühl-Programms, ist jeder Knopf, jeder Schalter, jeder Regler, jede Funktion intuitiv zu bedienen. Mitsubishi fährt beim Pajero eine No-Nonsense-Politik.

Mitsubishi Pajero Edition 35 Fahrbericht

Pajero im Grünen.

Ein Auto von erfrischender Klarheit. Ein Jubiläum von zwingender Notwendigkeit. Und zur Feier einen Mitsubishi Pajero Edition um 29.990 Euro. In diesem Sinne, nicht vergessen: in wenigen Monaten feiern wir 36 Jahre Mitsubishi in Österreich.

Basiswissen für den Geländetrip.

Expedtion in Kitzbühel.

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