Ex-Top Gear-Host James May macht jetzt Musikvideos auf YouTube

Nach dem vorläufigen Top Gear-Aus ist nicht nur Jeremy Clarkson, sondern auch James May arbeitslos. Letzterer begeistert seine Fans mit tollen Flöten-Solos auf YouTube.

28.03.2015 Online Redaktion

Bei der ganzen Aufregung um Jeremy Clarkson hätten wir, gemeinsam mit der restlichen Welt, fast auf die beiden anderen Top Gear-Moderatoren vergessen. Also erinnern wir uns an dieser Stelle daran, dass nicht nur der politisch und auch sonst ziemlich unkorrekte Clarkson die Show besonders sehenswert gemacht hat. Richard Hammond und James May haben genau so viel dazu beigetragen, dass Top Gear so besonders toll war.

James May spielt Flöte auf YouTube

Letzterer konnte beim Top Gear-Publikum nicht nur mit seiner ausgefallenen Garderobe punkten, sondern auch mit seiner speziellen Frisur. Und natürlich mit seiner zurückhaltenden Art und Fahrweise, die ihm den Spitznamen „Captain Slow“ eingebracht hat. May war – im Gegensatz zu Clarkson – ein bedächtiger Ruhepol mit stets gepflegter Ausdrucksweise, der seine Aufgaben wenn auch nicht gut, doch zumindest gewissenhaft erledigt hat.

Aber genug mit dem Schwelgen in alten Erinnerungen. Jetzt gilt es, das Beste aus der Situation nach Jeremy Clarksons Rausschmiss von der BBC und dem (vorzeitigen) Ende von Top Gear zu machen. Und das tut James May: indem er Flöte spielt.

„British Grenadiers“: Solo by James May

Gestern tauchte ein Video auf YouTube auf, das James Mays Interpretation von „British Grenadiers“ auf der Flöte zum einzigen Inhalt hat. Das Video wurde von dem YouTube-Kanal „JM’s unemployment tube“ hochgeladen, ist aber nicht gelistet. Daher kommt man nur durch super geheime Geheimtipps (wie sie innerhalb weniger Stunden bloß 25.000 Seher bekommen haben) in den Genuss, James May beim Performen des englischen Traditions-Marschliedes zu bewundern. Oder des „unsinnigen Inhalts“, um es in Mays Worten auszudrücken:

Dass James May seine Fans in der Auto-Pause mit Volksliedern unterhält, ist gar nicht so abwegig. Immerhin studierte er Musik an einer richtigen, echten, englischen Uni. Trotzdem musste er „British Grenadiers“ erst üben. Aber er hat es in nur drei Tagen geschafft:


Hoffentlich ist er bei Greensleeves genau so schnell. Das ist nämlich als nächstes dran. Wir freuen uns! Und wenn May so weitermacht, dann brauchen wir Top Gear sowieso nicht mehr!

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