Kroes: Verwaltung des Internets muss auf "Grundfreiheiten und Menschenrechten fußen"
 

EU gegen US-Vormachtstellung bei Verwaltung des Internets

Nach den jüngsten Spähskandalen will die EU-Kommission die US-Vormachtstellung bei der Verwaltung des Internets aufweichen.

12.02.2014 APA

Die EU-Kommission kritisierte am Mittwoch gegen die US-Vormachtstellung bei der Verwaltung des Internets, die „auf Grundfreiheiten und Menschenrechten fußen“ müsse. EU-Kommissarin Neelie Kroes forderte ein Modell mit dem Zusammenspiel verschiedener Interessen.

Vorstoß für stärkeren staatlichen Einfluss auf die Internet-Verwaltung gescheitert

Derzeit spielen die Vereinigten Staaten eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Internets. So arbeitet etwa die nicht-kommerzielle Organisation ICANN mit dem US-Handelsministerium zusammen. ICANN ist unter anderem für die Vergabe der übergeordneten Webadressen zuständig, also der Endungen wie .de oder .com. Ein Vorstoß Russlands und Chinas für stärkeren staatlichen Einfluss auf die Internet-Verwaltung war 2012 gescheitert.

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