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Ericsson-Chef Hans Vestberg will urbane Räume besser nutzen.
 

Ericsson und Philips machen Straßenlaternen zu Mobilfunkmasten

Die ersten „Mobilfunklaternen“ sollen noch in diesem Jahr in Nordamerika aufgestellt werden.

24.02.2014 APA

Der Telekomausrüster Ericsson kündigte am Montag auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona an, gemeinsam mit Philips Straßenlaternen in Mobilfunkmasten verwandeln zu wollen. „Wir glauben, dass Städte in Zukunft viel mehr Mobilfunkabdeckung brauchen“, so Ericsson-Chef Hans Vestberg. „Es wird immer schwerer, in Städten Plätze auf Dächern zu bekommen.“ Gleichzeitig würden mehr Menschen mit Smartphones in Städten unterwegs sein und Datenanwendungen über das mobile Internet nutzen.

Erste Mobilfunklaternen noch 2014 in den USA

Ericsson und Philips wollen die Mobilfunklaternen noch dieses Jahr in ersten Städten in Nordamerika aufstellen, sagte Ericsson-Managerin Cecilia De Leeuw der dpa. Dort sei das Kapazitätsproblem für Mobilfunkanbieter besonders akut. Es gebe allerdings Gespräche mit Städten in anderen Teilen der Welt. Die Laternen sollen mit energiesparenden LED-Lampen ausgestattet sein. Der Aufwand für die Umrüstung soll über acht bis zehn Jahre über niedrigere Energiekosten ausgeglichen werden.

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