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Wolfgang Dürheimer studierte Fahrzeugtechnik in München und startete seine Laufbahn bei BMW in der Motorradabteilung. 1999 kam er zu Porsche, 2001 wurde er Entwicklungsleiter, unter seiner Führung entstanden u. a. der Cayenne, Panamera und der 918 Spider. 2011 wurde er CEO von Bentley und Bugatti. Nach einem kurzen Intermezzo als Entwicklungschef von Audi kehrte er 2014 in diese Position zurück.
 

„Ich sehe den Brexit als positive Heraus­forderung“

Nach dem Motto: Serviert dir das Leben eine Zitrone, mach eine Limonade daraus. Bentley- und Bugatti-Chef Wolfgang Dürheimer über den Brexit, die Zukunft seiner Marken und die Qualitäten des neuen Chiron.

30.08.2016 Autorevue Magazin

Nahezu in der ganzen Welt stehen die Zeichen auf Krise, wie geht es derzeit einem Hersteller von Luxusprodukten? Es ist kein einfaches Geschäft. Das Angebot ist groß und man muss sich sehr um seine Kunden bemühen, um den Erfolg fortsetzen zu können. Sehr gut läuft Kontinentaleuropa, da konnte Bentley im letzten Jahr um 10 Prozent wachsen. Die USA stagnieren auf hohem Niveau, da wird vieles von den Präsidentschaftswahlen abhängen. Russland wächst und ist für uns eine Zukunftshoffnung. Im Nahen Osten ist die Lage wegen des niedrigen Ölpreises schwierig, auch in China sind wir derzeit nicht ganz sorgenfrei, aber zuversichtlich, dass sich die Lage bald wieder entspannt. Mit Bugatti bewegen wir uns im Ultra-Luxussegment. Hier stehen wir hervorragend da. Wir haben noch vor ...
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