Innenminister Wolfgang Sobotka
Wolfgang Sobotka, Innenminister
 

Das fast geführte Interview mit Wolfgang Sobotka

Heute: Innenminister Wolfgang Sobotka, der als Beifahrer kürzlich in einen Unfall auf der A1 verwickelt war.

30.08.2016 Autorevue Magazin

Herr Innenminister, Ihr Chauffeur hat auf der Autobahn abrupt gebremst, daraufhin ist Ihnen der Wagen mit Ihren Leibwächtern hinten hineingefahren. Wie kann denn so was passieren?
Diese Volltrotteln, denen schneid ich die Ei … Sie nehmen das doch wohl nicht auf?

Eigentlich schon.
Nun, wie ich gerade sagte: Es ist alles ordnungsgemäß abgelaufen, niemand hat einen Fehler gemacht.

Wie schnell waren Sie denn?
200 oder so.

Was?
130, wollt’ ich sagen.

Und der Leibwächterwagen hält nichts vom Sicherheitsabstand?
Das war der Sicherheitsabstand. Meine Sicherheitsbeamten müssen stets in meiner Nähe sein. Gerade auf dringenden Missionen wie dieser.

Was war denn so dringend?
Geheime Kommandosache. Ich sage nur so viel: Höchste Gefahr im Anzug.

Wie viele Leibwächter haben Sie eigentlich?
So um die 40. Ein paar verteidigen meinen Wohnsitz in Waidhofen an der Ybbs. Die restlichen vier Idioten, Verzeihung, Beamten, waren im Auto hinter mir.

Eigentlich war ja nur der Chauffeur schuld. Oder alle Chauffeure.
Was glauben Sie, wo die jetzt Dienst machen?

In Sibirien?
Schlimmer. St. Pölten.

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