Empfehlung Nummer eins: Conchita Wurst mit Rise like a Phoenix.
Foto: REUTERS/Tobias Schwarz
Empfehlung Nummer eins: Conchita Wurst mit Rise like a Phoenix. Foto: REUTERS/Tobias Schwarz
 

Wurst und Butter: Conchita Wurst und Polen als Roadsong

Der Eurovision Songcontest ist vorbei. Zeit, die Fenster runter zu lassen und Conchita Wurst und polnische Buttermacher in die Nachbarschaft zu tönen.

12.05.2014 Online Redaktion

Heute stellen wir gleich zwei Roadsongs vor. Zum einen Rise like a Phoenix von Conchita Wurst und natürlich den sexuellen Gegenpol My Słowianie mit We Are Slavic – Sie erinnern sich vielleicht an die polnische Buttermacherin bei der Sie den Ton abgedreht haben.

Eurovision Song Contest – mehr als Conchita Wurst

Das Wochenende war ein Pool voller guter Songs für einen gelungenen Roadtrip. Dank dem Eurovision Song-Contest. Die isländischen Punk-Teletubbies namens Pollapönk mit No Prejudice sind zu nennen. Das ist sowas wie die europäischen Version von Blink 182. Aber wir wollen hier zwei andere vorstellen, die wir thematisch nah beieinander, aber inhaltlich dann eher doch weit auseinander sehen.

Conchita Wurst – Rise like a Phoenix

Glückwünsche auch von uns. Foto: REUTERS/Leonhard Foeger

Glückwünsche auch von uns.
Foto: REUTERS/Leonhard Foeger

Conchita Wurst meinte, in dem Song würde sie verarbeiten, was sie an Schwulenfeindlichkeit in Österreich erlebt hätte. Auf die logische Frage, warum den Song dann drei Deutsche geschrieben haben, wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Der Sieg war verdient und allein schon, weil er Alf Poier und Christian Strache zum Schweigen bringt, muss er verbreitet werden. Außerdem sehen die Veranstalter des Eurovision Songcontest vielleicht endlich ein, dass es sich eben doch um eine politische Veranstaltung handelt.

My Słowianie – We Are Slavic

Falls ihnen beim ESC die polnische Sängerin nicht aufgefallen ist... das ist sie.  Foto: REUTERS/Tobias Schwarz

Falls ihnen beim ESC die polnische Sängerin nicht aufgefallen ist… das ist sie.
Foto: REUTERS/Tobias Schwarz

Am anderen Ende der Sexuellen-Orientierungsskala liegt My Słowianie mit We Are Slavic. Die haben weder bei der Inszenierung noch beim Inhalt weiter gedacht, als der Ausschnitt der Schauspielerinnen reicht, dabei aber folgerichtig kalkuliert, dass es schon ausreichen wird, um nicht letzter zu werden. Zehn Punkte aus Italien… war irgendwie klar. Immerhin wissen wir jetzt, wie in Polen Butter gemacht und Wäsche gewaschen wird.

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