„Cars“ wäre fast ein wirklich seltsamer Film geworden

Pixar-Story Artist Robert Gibbs erzählt von skurrilen Problemen bei der Entwicklung des Films „Cars“ – und noch skurrileren Lösungsvorschlägen.

13.10.2015 Online Redaktion

Wahrscheinlich habt ihr noch nie so richtig über Pixars Animationsfilm „Cars“ nachgedacht. Vielleicht habt ihr ihn auch noch gar nie gesehen. Beides werdet ihr ändern wollen, nachdem ihr dieses Video gesehen habt: Es zeigt, wie viel hochgeistige, fast schon philosophische Arbeit in der Entwicklung der Filmwelt steckt.

Probleme in der Autowelt

Pixar-Story Artist Robert Gibbs gibt in diesem kurzen Video einen kleinen Einblick in die Probleme, auf die man bei der Ausarbeitung einer Welt stößt, die ausschließlich von Autos bevölkert wird. Eine der ersten großen Fragen, mit denen Gibbs und sein Team sich auseinandersetzen mussten, lautete: Wie sollten sie die Autos bloß mit ihrer Umwelt interagieren lassen? Immerhin fehlt es ihnen an etwas, das für humanoide Vierräder entscheidend zu sein scheint: Händen.

mcqueen
© Bild: YouTube

Von Händen und Karten

Wie hätten die Autos ohne Hände Gegenstände aufheben sollen? Mit ihren Antennen? Zu merkwürdig, wurde entschieden. Also begann Gibbs, sich mit dem nächsten Problem auseinander zu setzen. In einer Szene sollte McQueen (das humanoide Auto) eine Karte hervorholen. Aber wie? Aus dem Kofferraum? Sollte McQueen sich auf die Hinterräder stellen und die Karte auf seinem Unterboden entblößen? Sollte er sie mit Reifenspuren in den Sand zeichnen? Sie von einem Affen apportieren lassen? Oder gar ein Hologramm aus seinem Auge projizieren?

mcqueen karte
© Bild: YouTube

Nach reiflicher Überlegung wurde dann doch eine naheliegende Lösung für das Problem gefunden, erzählt Gibbs – und der Film doch noch halbwegs logisch. Wenn man sich die Ideen, die Gibbs und sein Team hatten, ansieht, hätte das aber auch ganz anders ausgehen können.

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