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Bolt Electric Skateboard: Weil zu Fuß gehen zu langsam ist

Aus Italien kommt das kleinste, elektrische Skateboard auf dem Markt. Das Bolt Electric Skateboard. Pendler müssen nie wieder zu Fuß gehen.

20.04.2015 Online Redaktion

Wir haben es schon immer gesagt: Zu Fuß kommt man zu langsam voran. Aus diesem Mantra hat Lorenzo Cella jetzt ein Fortbewegungsmittel gemacht. Das Bolt Electric Skateboard. Es ist, trotz Elektromotor und Batterie, so kompakt gebaut, dass es in S- und U-Bahnen nicht weiter im Weg rumliegt.

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© Bild: Lorenzo Cella

Der Pendler-Beschleuniger

Der Trick dahinter ist, dass die Elektronik und der Akku im eigentlichen Brett untergebracht sind. So geht sich auch noch ein USB-Anschluss aus, mit dem das Telefon oder der MP3-Player geladen werden kann. Beschleunigt und gebremst wird über einen kleinen Joystick – eine Art Fernbedienung. Den Hebel nach vorne, Bolt beschleunigt. Den Hebel nach hinten, Bolt bremst.

Bis zu 21 Stundenkilometer ist Bolt dank eines 2000-Watt-Motors schnell. Bei einer Reichweite von rund zehn Kilometern. Ein Ladevorgang dauert rund 90 Minuten, nach 60 Minuten ist der Akku zu 80 Prozent gefüllt. Aber Vorsicht: das Gerät ist nicht wirklich wasserfest. Leichten Regen verkraftet es, mehr aber auch nicht. Das Bolt Electric Skateboard kostet derzeit 549 Dollar, wird allerdings auch noch nicht in Großserie produziert.

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© Bild: Lorenzo Cella

Lichter, App und Zeitersparnis

Lorenzo Cella, der Erfinder und Firmengründer, muss jeden Tag pendeln und dabei viel zu Fuß gehen. Das war ihm zu anstrengend und zu langsam. Vorbei die Zeiten. Abends kommt er auch sicher nach Hause mit dem Bolt Electric Skateboard, schließlich gibt es ein Rücklicht. In naher Zukunft soll sogar noch eine Smartphone-App zu dem Board entwickelt werden.

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