Ein Bitstrips Comic
Im Büro geht es ordentlich zur Sache.
 

Bitstrips machen Facebook endgültig zum Comic

Wer sich selbst und seine Erlebnisse gerne andere mitteilt, darf das nun auch in Cartoon-Form machen.

24.02.2014 Online Redaktion

Sieht ziemlich dämlich aus, was da unter dem Namen Bitstrips im Netz, vor allem auf Facebook, kursiert. Trotzdem sind die Comics bei den Usern derzeit außerordentlich beliebt.

Im Prinzip sind die vom gleichnamigen kanadischen Unternehmen stammenden Bitstrips-Apps, die es für iOS-Geräte ebenso wie für Android-Modell gibt, nichts Besonderes. Die Grundidee: „Share instant comic messages starring you and your friends.“ So wird es vom Unternehmen selbst beschrieben. Es handelt sich also um die Möglichkeit, sich selbst oder andere in eine Comic-Figur zu verwandeln und dann mehr oder weniger lustige Cartoons online zu stellen – meist sind die Schöpfungen weniger amüsant, sonder eher peinlich. Bitstrips sind jedenfalls der jüngste Trend, der beispielsweise auf Facebook viele User in seinen Bann zieht.

Das Ich-Comic

In der Praxis kann man sich auf Facebook über die Bitstrips-Applikation einen „Avatar“ von sich selbst erstellen – und zwar einen in Strichmanderl-Form. Das geht rasch und die Auswahlmöglichkeiten sind groß. Die Figur sieht dann eher in Richtung „American Dad“ aus, also irgendwie unförmig. Auch Bekannte und (angebliche) Freunde können in Comicform gestaltet bzw. verunstaltet werden. Weiters lassen sich dann aktuelle Ereignisse in Bitstrips formen und dem geneigten Online-Publikum zur Ansicht weitergeben. Die Folge sind eine wahre Flut an eher dümmlichen, meist wenig gelungenen Comicstrips. Aber wer sich nicht zu dumm dazu ist, seine Jogging-Erlebnisse, den frischen Apfelkuchen und sonstige Befindlichkeiten ins Netz zu stellen, der wird auch davon begeistert sein.

Wie drückt es ein User auf Twitter so schön aus: Bitstrips are like assholes, nobody wants to see yours…. Er wird wohl recht haben…

Vielen Dank an die Kollegen von Format.at

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