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Best Photographers: Dirk Michael Deckbar

Eine Serie über die Fotografen, die hinter all unseren feinen Bildern stehen. Wir beginnen mit Dirk Michael Deckbar.

26.11.2016 radical mag

Wir beginnen eine kleine Serie mit unseren liebsten Auto-Fotographen. Ein paar Fragen, ein paar Bilder, es ist ganz einfach. Den Anfang macht Dirk Michael Deckbar; wir hatten das Vergnügen mit ihm zuletzt beim Porsche 718 Cayman. Also: Dirk Michael Deckbar, 49 Jahre, wohnt in Berlin – und weltweit….

radical-mag: Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Dirk Michael Deckbar: Mein Kinderarzt war ein toller Fotograf und seine Praxis seine Galerie. Seine quadratischen schwarz-weißen Hasselbladabzüge haben mich damals sehr beeindruckt. Er hat mich gefördert. Erst kam immer die Untersuchung. Danach schenkte er mir immer ein paar Filme, Fotozeitungen, aber auch ein 24mm 1:2,8 für die Nikon. Bald hatte ich schon meine eigene Dunkelkammer und besuchte Foto-Neigungskurse an meiner Schule. Nach dem Abitur und dem Zivildienst habe ich eine Ausbildung als Fotograf beim Lette Verein in Berlin begonnen.

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© Bild: Deckbar Photographie

R: Fotografen, die Dich beeindruckt/inspiriert haben, damals, als Du angefangen hast?

DMD: David Burnett, Edward Weston, Sebastiao Salgado, Cartier-Bresson, David Baley.

R: Fotografen, die Dich immer noch beeindrucken und inspirieren, heute?

DMD: David Burnett, Pete Souza, Damon Winter, Marc Seliger.

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© Bild: Deckbar Photographie

R: Wann bist Du auf digitale Fotografie umgestiegen? Arbeitest Du auch noch analog?

DMD: Meine erste Digitale Kamera war die Canon D30 mit 3.1 Mio Pixel im Jahr 2000. Seit damals nur digital, aber ich habe eine Linhof Technika 4×5 inch geschenkt bekommen. Die wartet gerade auf ihren Einsatz, leider ist das Filmmaterial nicht mehr so einfach zu bekommen.

R: Und wie bist zum Auto gekommen?

DMD: Ich habe für meinen Kollegen und Freund Stefan Warter – ein toller Autofotograf – assistiert. Dadurch bekam ich guten Kontakt zur Porsche-Presseabteilung. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich regelmäßig durch diese gebucht. Das war mein Einstieg, das Gefühl für Straße und Landschaft habe ich in der Radsportfotografie für Fahrradmagazine entwickelt.

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© Bild: Deckbar Photographie

R: Was macht Auto-Fotografie besonders?

DMD: Die unterschiedlichen wunderbaren Orte und die Arbeitszeiten… Es macht wirklich Spaß, früh morgens im Sonnenaufgang ein schönes Auto zu fotografieren. Autofotografie ist auch immer Teamwork mit coolen Leuten. Sehr spannend ist aber auch die Welt hinter dem Auto – die Ingenieure, die Rennfahrer, die Produktion, die Kunden. Jede Menge Leidenschaft in unterschiedlichen Bereichen.

R: Was lichtest Du außer Autos sonst noch gerne ab?

DMD: Für mich ist Fotografie ein toller Weg in immer neue Bereiche zu blicken. Seit vielen Jahren bin ich der offizielle und einzige Fotograf der Berlinale im VIP Club auf den Filmfestspielen. Das sind immer tolle 10 Tage mit beeindruckenden Menschen. Ich fotografiere viel für große Konzerne. Zunehmend interessieren mich politische Themen.

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© Bild: Deckbar Photographie

R: Mit welchem Equipment fotografierst Du? Liebste Objektive?

DMD: Ich fotografiere seid langer Zeit mit Canon. Zurzeit mit zwei Canon 1Dx MK II. Wie viele benutze ich oft die Standartzooms. 16 – 35 mm, 24 – 70 mm, (24- 105 mm Image Stabilizer für Car2Car) , 70 – 200mm , 100-400mm und ein 200-400mm. Tolle Objektive sind aber auch das 35mm 1,4 , 40mm Pancake und das 17mm Shift. Ich benutze auch sehr gerne Fujikameras aus der X-Serie – X100s und XT2.

R: Wie viel Zeit verbringst Du am Computer mit der Nachbearbeitung?

DMD: So viel Zeit, bis das beste Ergebnis erreicht ist. Ein großer Vor- und Nachteil an der digitalen Fotografie ist, dass man sehr viel auslöst und dadurch oft zu viel Auswahlmöglichkeiten hat.

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© Bild: Deckbar Photographie

R: Was fährt der Fotograf selber – und was würde er gerne fahren?

DMD: Ich fahre einen Volvo XC70 D5 AWD. Traumautos sind ein Peugeot 504 Coupé V6 – und sehr viele klassische 911er.

R: Und wo kann man Deine Arbeiten am besten sehen?

DMD: www.deckbar.de

R: Herzlichen Dank.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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