chibatman
Tragischer Anlass, ehrenhafte Mission: Ein Fall für Chibatman
 

Batman kommt aus Japan und ist Schweißer

Auf den Straßen einer Tokioter Nachbarprovinz ist seit geraumer Zeit ein Batman-Ableger unterwegs, mit einer ehrenhaften Mission

02.09.2014 Online Redaktion

Ein Blick auf die bisherigen Verfilmungen des Batman-Comics lassen den Schluss zu: Jeder darf mal Batman sein. Selbst der Goleador singt „der Bätmän bin i“. Vom Hansi K. wird dieser sympathische Japaner wohl noch nicht allzu viel gehört haben, muss er auch nicht. Die Filmvorlage von Christopher Nolan reicht dem 41-jährigen Schweißer aus der Präfektur Chiba, um sein Äußeres an den „Dark Knight“ anzupassen. Daher macht sein Name – Chibatman – dann auch Sinn, er schafft einen regionalen Bezugspunkt und schließlich kann sich eine Freizeit-Fledermaus nicht um ganz Tokio kümmern.

Video: Der BBC-Beitrag über Chibatman

Die Mission der Freizeit-Fledermaus

Die Motivation hinter der Maskerade ist ein Anlass von kollektiver Trauer, der Super-Gau im Atomkraftwerk von Fukushima im März 2011. Der selbsternannte Chibatman kurvt mit seinem selbstgebauten Chibatpod durch die Straßen der Tokioter Nachbarprovinz, lässt sich von Schaulustigen fotografieren und sorgt für lächelnde Mitmenschen. Mehr will er nicht. Mission erfüllt!

Der Vollständigkeit halber wollen wir den Hansi K. noch zu Wort kommen lassen

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