Basslet: Subwoofer fürs Handgelenk

„Wollen diese körperliche Musikerfahrung, die man von Konzerten oder aus dem Club kennt, in den Alltag bringen“ – Basslet ist der erste „Subwoofer to go“ fürs Handgelenk

29.06.2016 Online Redaktion

Das Berliner Unternehmen LoFelt vertritt die Meinung, dass man Bass nicht nur hören, sondern auch fühlen sollte – ein Statement, das wohl die meisten Musikliebhaber unterschreiben würden. Damit das auch unterwegs möglich ist, entwickelten die Deutschen eine Art „Subwoofer fürs Handgelenk“: Basslet schickt präsize abgestimmte Basswellen durch euren Körper und macht eure Lieblingsmusik so spürbar.

„Körperliche Musikerfahrung für den Alltag“

„Wir wollen diese körperliche Musikerfahrung und die Energie, die man von Konzerten oder aus dem Club kennt, in den Alltag bringen“, sagt Daniel Büttner, CEO und Gründer von LoFelt. „Der Bass ist der Teil der Musik, der dich physisch mit der Musik verbindet. In einem Club bekommt man diese Energie von einem großen Soundsystem – wenn man einfach nur Kopfhörer trägt, geht dieser Teil verloren.“ Mit dem Basslet wollen die Berliner diese körperliche Musikerfahrung mit einer eigens entwickelten Technologie auch abseits von Konzerten und Clubs erlebbar machen. Das Armband verfügt über einen integrierten LoSound-Motor, der Frequenzen zwischen 10 und 250 Hertz produziert und so als „Subwoofer fürs Handgelenk“ fungiert. Die Außenwelt bekommt davon übrigens gar nichts mit.

Plug and Play

Das Basslet funktioniert denkbar einfach: Das Subwoofer-Armband ist mit Smartphone, Tablet, VR-Brille, Laptop oder auch einem alten Walkman, Discman oder Synthesizer kompatibel – kurz gesagt mit allem, was über einen Audioausgang verfügt. An diesen wird der Basslet-Sender angeschlossen, der sich via Bluetooth mit dem Armband verbindet und die Signale für eine perfekte Synchronisation mit der Musik mit „ultra-geringer“ Latenz überträgt. Einfach einstecken und loslegen – eine spezielle App ist dafür nicht erforderlich.

basslet 2
© Bild: facebook.com/basslet

Smarte Watch ohne Zeit, aber mit Wumms

Das Basslet – ein Kofferwort aus „Bass“ und „Bracelet“, also „Armband“ – sieht aus wie eine Smartwatch ohne Display, misst 34,4 x 37,5 x 8,7 Millimeter und wiegt 34 Gramm. Hört man Musik mit voller Lautstärke, verfügt das Gerät über eine Batterielaufzeit von 6 Stunden. In weniger als einer Stunde soll das Basslet sich vollständig aufladen lassen. Für einen individuellen Look kann das im Lieferumfang enthaltene Kunststoff-Armband gegen jedes beliebige 24 mm-Uhrenarmband ausgetauscht werden. Der „Bassverstärker to go“ ist zwar spritz- und schweißfest, schwimmen sollte man damit aber nicht gehen.

cf032a4994530b5262e7d1b131fa2542_original
© Bild: LoFelt

Basslet für Kickstarter-Supporter um 139 Euro

Das alles klingt enorm vielversprechend – finden nicht nur wir, sondern auch die 1.500 Personen, die das Projekt mit insgesamt über 200.000 Euro bereits auf Kickstarter unterstützen. Die Crowdfunding-Kampagne für den Mini-Subwoofer läuft noch bis zum 24. Juli 2016, die Auslieferung soll Ende des Jahres erfolgen. Auf Kickstarter kann man sich das Basslet zum Spezialpreis von 139 Euro sichern, der Einzelhandelspreis soll etwa 30% darüber liegen.

Mehr zum Thema
pixel