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Das iPhone 5c gibt es in einer Variante um 549 Euro.
 

Apple will preisgünstigere Produkte anbieten

Günstigere Versionen des iPhone 5c sowie des iPad 2 sollen auch „preisbewusstere Kunden“ ansprechen.

18.03.2014 APA

Um auch „preisbewusstere Kunden“ anzusprechen, legt Apple am unteren Ende der Modellpalette nach. Der Konzern führte am Dienstag eine günstigere Version seines „Einsteiger“-Handymodells iPhone 5c ein. Das preiswerteste iPad wurde durch eine leistungsstärkere Version bei gleichem Preis ersetzt.

iPhone 5c ab 549 Euro erhältlich

Das iPhone 5c, bei dem es angeblich Absatzprobleme gibt, gibt es jetzt auch in einer Variante mit einer reduzierten Speicherkapazität von 8 Gigabyte. Sie kostet 549 Euro ohne Vertrag. Bisher fing die Modellpalette bei 599 Euro für die Version mit 16 Gigabyte an.

Aktualisiertes iPad 2 für 379 Euro

Als sein günstigstes Tablet verkaufte Apple bisher das inzwischen drei Jahre alte iPad 2. Jetzt wurde es durch das Modell von Herbst 2012 mit verbessertem Bildschirm und dem neuen Ladegerät-Anschluss „Lightning“ der aktuellen iPhone-Modelle ersetzt. Der Preis bleibt bei 379 Euro.

Apple-Chef will nicht an Preiskämpfen teilnehmen

Mit den Änderungen bemüht sich Apple sichtlich um die Zielgruppe der Nutzer, die zwar ein Produkt mit Apfel-Logo haben wollen, aber zu einem möglichst günstigen Preis. Die durchschnittlichen Preise im Geschäft mit Smartphones und Tablet-Computern gehen deutlich zurück. Doch Apple-Chef Tim Cook weigert sich nach wie vor, an Preiskämpfen teilzunehmen. Apple fährt mit dieser Linie Quartal für Quartal Milliarden-Gewinne ein, wächst aber nicht so schnell, wie es viele Anleger gerne sähen.

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