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Geht es nach dem iPhone-Hersteller, soll Samsung in den sauren Apfel beißen.
 

Apple fordert Verkaufsverbot für Samsung-Geräte

Die Wogen im Patentstreit zwischen Samsung und Apple gehen nach wie vor hoch: Auch im 2. Prozess fordert Apple ein Verkaufsverbot für Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers

26.05.2014 APA

Im Patentstreit von Apple und Samsung ist keine Einigung absehbar: Der kalifornische iPhone-Hersteller fordert nach dem zweiten Prozess in Kalifornien erneut ein Verkaufsverbot für Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers. Außerdem will Apple ein neues Verfahren über einen Teil der Schadenersatz-Summe, wie aus am Wochenende veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Verletzung von drei Apple-Patenten durch Samsung festgestellt

Die Geschworenen hatten in dem Verfahren vor einigen Wochen die Verletzung von drei Apple-Patenten durch Samsung festgestellt und die Schadenersatzsumme dafür auf knapp 120 Mio. Dollar (88,04 Mio. Euro) angesetzt. Apple hatte rund 2,2 Mrd. Dollar für die Verletzung von fünf Patenten verlangt. Verkaufsverbote hatte der US-Konzern auch nach dem ersten Verfahren in Kalifornien nicht durchsetzen können, in dem ihm 2012 rund eine Milliarde Dollar Schadenersatz zugesprochen worden war. Der Betrag war nachträglich auf 930 Mio. Dollar reduziert worden und das Verfahren geht immer noch durch die Instanzen.

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