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AM37: Der erste Aston Martin für’s Wasser

Das schnelle, smarte und vor allem luxuriöse Power-Boat AM37 bringt Aston Martin-Feeling aufs Wasser.

30.09.2016 Online Redaktion

Mit der AM37 bringt Aston Martin den Luxus von der Straße auf das Meer. Das 11,3 Meter lange Power-Boat, das bei der Monaco Yacht Show präsentiert wurde, entwickelte der Autobauer gemeinsam mit Quintessence Yachts. Die AM37 wird in zwei Varianten angeboten, die stärkere erreicht mit zwei 520 PS-Benzinmotoren eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Knoten (ca. 92,6 km/h). Bis zu 8 Personen finden auf der Luxus-Yacht Platz. Die Standard-Variante mit zwei 375 PS starken Dieselmotoren wird bis zu 45 km/h schnell.

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© Bild: Aston Martin / Quintessence Yachts

AM37, der Aston Martin fürs Wasser

Designt wurde die AM37 zum Teil von Personen, die bereits an der Entwicklung des Aston Martin Vulcan, One-77 und dem DB11 mitgearbeitet haben. Die doppelt gewölbte Windschutzscheibe umschließt das gesamte Vorderdeck in einem Stück.

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© Bild: Aston Martin / Quintessence Yachts

Ein weiteres ungewöhnliches Feature der AM37 ist das variable Deck. Es besteht aus drei Carbon-Elementen, deren Position per Knopfdruck verändert werden kann. Liegt das Boot im Hafen, wird es komplett bedeckt. Bei der Inbetriebnahme wird das Cockpit freigelegt. Damit man keinen Sonnenbrand bekommt, spendet das elektrisch ausfahrbare Carbon-Verdeck Schatten. Dauert ein Ausflug einmal länger, kann der Tisch in ein Bett verwandelt werden.

Das Cockpit der AM37 sieht auf den ersten Blick fast so aus wie das eines Aston Martin. Fast. Neben den grundlegenden Funktionen, die zur Steuerung der Yacht erforderlich sind, spielt die AM37 allerlei smarte Stückerln: Klimaanlage, Kaffeemaschine, Kühlschrank und Co können per Knopfdruck aktiviert werden. Und: „Das Armaturenbrett wird mit Ihrem Smartphone verbunden sein, sodass Sie den Champagner-Kühler bereits auf dem Weg zum Boot starten können.“

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© Bild: Aston Martin / Quintessence Yachts

Um sein Luxus-Boot zu personalisieren, kann der künftige Besitzer aus einer umfangreichen Farbpalette wählen. „Wir gehen davon aus, dass manche Kunden es schätzen werden, wenn ihr Aston Martin-Auto zu dem Boot passt“, ist auf der Website von Quintessence zu lesen. Diesbezüglich sind wir uns eigentlich auch recht sicher. Bleibt nur zu hoffen, dass die Personen, die neben den paar Hunderttausend Euro für’s Auto auch noch das nötige Kleingeld für eine Luxus-Yacht übrig hat, auch über guten Geschmack verfügen.

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