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A1: Handytarife und Internettarife werden erhöht

Grundentgelte steigen um 1,90 Euro pro Monat – Jährliche SIM-Pauschale müssen künftig alle Kunden zahlen – Telefonate ins Ausland künftig mit Einheitszone und Einheitstarif.

18.03.2014 APA

Die Telekom Austria (A1) erhöht am 19. Mai die Tarife für Handys und mobiles Internet. Für zahlreiche bestehende Verträge steigt das monatliche Grundentgelt, künftig müssen alle Handy-Kunden die jährliche SIM-Pauschale zahlen. Aktuell anmeldbare Tarife sind von den Änderungen nicht betroffen. Auch für Wertkarten-Handys ändert sich nichts, so die Telekom-Austria-Sprecherin zur APA.

Grundentgelt steigt um 22,80 Euro pro Jahr

Bei A1-Sprachtarifen, die vor dem 18.11.2013 angemeldet wurden, bei A1-Mobil-Internet-Tarifen, die vor dem 3.6.2013 angemeldet wurden, sowie bei Red-Bull-Mobile-Tarifen, die vor dem 15.5.2013 angemeldet wurden, steigt das Grundentgelt um 1,90 Euro pro Monat – eine Mehrbelastung von 22,80 Euro pro Jahr.

Auslandstarife werden vereinheitlicht

Vereinheitlicht werden die Tarife für Telefonate ins Ausland: Statt bis zu fünf verschiedenen Zonen wird es künftig nur mehr eine Auslandszone geben mit dem Einheitstarif von 99 Cent pro Minute. Bisher lagen die Auslandstarife – je nach Tarif und Land – zwischen 69 Cent und 1,82 Cent pro Minute.

SIM-Pauschale deckt Tausch und Sperre der SIM ab

Die jährliche SIM-Pauschale wird künftig allen Kunden in Rechnung gestellt: Die 19,90 Euro decken den Tausch und die Sperre der SIM-Karte bei Handy-Verlust oder Gerätetausch ab. Fällt dies aber nicht an, muss die SIM-Pauschale trotzdem bezahlt werden. Bisher hat rund ein Drittel der Kunden noch keine SIM-Pauschale.

Kunden haben Sonderkündigungsrecht

Alle betroffenen Kunden erhalten in den nächsten Wochen ein persönliches Schreiben mit den Änderungen. Details können im Internet unter www.A1.net/preise-neu oder telefonisch unter 0800 664 180 erfragt werden. Die betroffenen Kunden haben bis zum Inkrafttreten der Änderungen ein Sonderkündigungsrecht.

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  • Oli

    ….lustig, alle regen sich auf, liest man die Blogs vom Standard, der Presse, aber keiner denkt daran mal zu wechseln?
    Seltsam!

    Jede Firma darf bestimmen, wie sie ihre Produkte an den Mann bringen möchte. Keinem Kunden wird ein Revolver an die Schläfe gehalten, jeder bestimmt frei, ob er ein Angebot annimmt oder eben nicht.

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