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3D-Drucker: Ersatzteile und Engineering

Ersatzteile für den Mercedes 300SL aus dem 3D-Drucker. Die belgische Firma Materialise macht es möglich

05.05.2015 Online Redaktion

Seit 25 Jahren gibt es Materialise. Die belgische Firma beschäftigt sich mit der Entwicklung und den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Druckern. In Brüssel läuft deswegen noch bis zum 7. Juni die Ausstellung „Making a difference/a difference in making“.

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© Bild: James Novak

Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Diverse Designer haben zu unterschiedlichen Themengebieten einen Beitrag geleistet. Von Mode über Sport bis Mobilität. Ihnen allen ist gemein, dass sie für ihre Arbeiten 3D-Drucker verwenden. So entwarf James Novak einen Fahrradrahmen, der ausschließlich mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

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© Bild: James Novak

Der Vorteil dieser Herstellung ist erstens die leichte Bauweise und zweitens die Individualität. Weil der Rahmen schon bei der Produktion auf den Millimeter genau an den Fahrer angepasst werden kann, braucht man keine schweren, verstellbaren Teile. Mit der Weiterentwicklung der 3D-Drucker-Technologie ließe sich der Rahmen aus beinahe jedem beliebigen Material herstellen. Auch Carbon.

Reparatur eines Mercedes 300 SL

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© Bild: Jürgen Skarwan

Materialise selbst verweist auch noch auf die Möglichkeiten bei der Restaurierung von Oldtimern. So haben die Belgier mit der Firma Classictacho aus Deutschland zusammen gearbeitet, um die Instrumentenbeleuchtung eines Mercedes 300 SL zu produzieren. Ein Ersatzteil, von dem keine originale Version mehr organisiert werden konnte.

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