Was man NICHT mit seinem LaFerrari machen sollte

Was man NICHT mit seinem LaFerrari machen sollte: 1. Die Nachbarschaft terrorisieren; 2. Sich dabei filmen lassen; 3. Den Cops erzählen, man besäße diplomatische Immunität

14.10.2015 Online Redaktion

Geld zu haben bedeutet nicht immer, dass man auch in der Lage ist, weise Entscheidungen zu treffen. Das ist eine Wahrheit, die im Zusammenhang mit Supercars besonders oft deutlich wird: Beispielsweise im Falle der jungen Russin, die ihren Lamborghini Aventador beim Posen an einer Ampel in Brand gesteckt hat. Oder das eine denkwürdige Mal, als ein Schweizer Millionärssohn seinen Ferrari anzünden ließ, um von der Versicherung einen neuen zu bekommen. Ganz besondere Ignoranz beim Umgang mit Supercars oder Entscheidungen legten jüngst auch zwei Personen an den Tag, die nicht nur unvernünftig genug waren, ihre Nachbarschaft im amerikanischen Nobel-Städtchen Beverly Hills mit einem LaFerrari und einem Porsche 911 GT3 zu terrorisieren, sondern sich auch noch dabei filmen zu lassen.

Polizei wurde auf das Video aufmerksam

Abgesehen vom unverantwortlichen und potenziell substanzschädigenden Umgang mit ihren Autos haben die zwei Supercar-Besitzer mit ihrer Aktion auch so ziemlich alles und jeden gefährdet, was sich zum Zeitpunkt ihrer Wahnsinns-Fahrt auf den Straßen aufgehalten hat. Glücklicherweise wurde dieses Mal niemand verletzt – außer vielleicht der LaFerrari, der sich mit Rauchzeichen gegen die Misshandlungen zu wehren versucht. Trotzdem rief der gefilmte Gesetzesverstoß – Überraschung! – die Gesetzeshüter auf den Plan.

Katarischer Drag Racer / Scheich verlässt USA

Als die Polizei in der Sache aktiv wurde, war das Haus mit dem kleinen Supercar-Zoo im Vorgarten (acuh ein Bugatti ist in dem Video zu sehen) bereits geräumt worden. Zudem konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, wer hinter dem Steuer des LaFerrari gesessen hatte. Angeblich stammen die Autos aber aus Katar und gehören Scheich Khalid bin Hamad al Thani, der sich in seiner Heimat für den Rennsport engagiert. Mehreren Berichten zufolge hat der Scheich zuerst behauptet, diplomatische Immunität zu besitzen und deshalb nicht belangt werden zu können. Als sich diese Behauptung als falsch herausgestellt hat, habe er die Vereinigten Staaten verlassen, wie die L.A. Times berichtet.

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