Warum dieser Rallye-Fahrer weiterfährt, obwohl sein Auto brennt

Flammenumlodert brachten Robert Consani und Maxime Vilmot ihren brennenden Peugeot bei der Geko Ypres Rallye noch über die Ziellinie, anstatt zu flüchten.

05.09.2014 Online Redaktion

 

Der Peugeot 207 von Robert Consani und Maxime Vilmot fing bei der diejährigen Geko Ypres Rallye in Westflandern Feuer. Anstatt aus dem Auto zu springen, fuhren die zwei aber – zumindest dem Anschein nach recht unaufgeregt – weiter bis ins Ziel.

Rebels with a cause

Auch, wenn es ziemlich draufgängerisch aussieht: Die beiden haben das nicht getan, weil sie solche Teufelskerle sind. Den wahren Grund für ihre scheinbare Unerschütterbarkeit erklärt Robert Consani auf seiner Facebook-Seite:

„Am Beginn der Special Stage 6 ist ein Teil am Heck unseres Wagens gebrochen und wir waren plötzlich mit Zweirad-Antrieb unterwegs. Nach drei Vierteln der Special Stage hat das Heck Feuer gefangen und wir sind stehen geblieben, um es zu löschen. Nach einer Teambesprechung am Telefon haben wir beschlossen weiterzufahren, aber 500 Meter vor dem Ziel sind die Flammen im Auto aufgelodert, und wir haben uns dafür entschieden bis ins Ziel weiterzufahren, um alle möglichen Feuerlöscher verfügbar zu haben.“

Ganz abgesehen von dem Warum und Wieso, diese Aktion zeigt wieder einmal: Rallye ist super!

 

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