Was passiert, wenn man den Ultima GTR unterschätzt

Als wären diesem Sommer noch nicht genug seltene Supercars zum Opfer gefallen, crashte nun auch ein Ultima GTR in Russland – nahm aber ausnahmsweise keinen verheerenden Schaden.

04.08.2016 Online Redaktion

In diesem Sommer haben Crashes mit teuren, seltenen, schnellen Supercars offenbar Hochsaison. Nachdem wir bereits mit ansehen mussten, wie ein geschrotteter Koenigsegg One:1 vom Nürburgring gekratzt und der einzigartige Pagani Huayra Pearl in Paris gevierteilt wurde, ist dieser Crash vergleichsweise natürlich harmlos: Trotzdem tut es weh, mitansehen zu müssen, wie mit einem super-seltenen, super-schnellen Supercar wie dem Ultima GTR Super-Schindluder getrieben wird.

18f5i4

Die Dashcam-Aufnahmen aus – Überraschung! – Russland zeigen, wie der Fahrer eines Ultima GTR bei der Ausfahrt aus einem Kreisverkehr die Kontrolle über das Fahrzeug verliert und von der Straße abkommt. Blöd gelaufen, könnte man meinen, aber kann schon mal passieren, wenn man den vielleicht schnellsten Serien-Sportwagen (auf der Top Gear-Teststrecke schlug der GTR sowohl Ferrari Enzo als auch Bugatti Veyron) der Welt unterschätzt. Warum der Fahrer nicht auf die Bremse stieg, als er bereits am Bankett gestrandet war, wird hingegen ein Rätsel bleiben. Wenigstens war der Ultima GTR trotz Umweg so schnell auf der anderen Fahrbahn-Seite, dass er nicht noch seitlich von einem der nachkommenden Autos gerammt wurde. Und so endete diese Episode nicht – wie bereits viel zu viele andere „Missgeschicke“ in den vergangenen Wochen – mit der wundersamen Verwandlung eines extrem kostspieligen Supercars in einen Haufen Schrott, sondern mit dem vermutlich weltersten physischen Kontakt zwischen einem Ultima GTR und einem VW Jetta.

Mehr zum Thema
  • manta76

    ach, womit würden wir uns vergnügen, gäbe es nicht die russischen dash-cams

pixel