Warum man überflutete Straßen nie befahren sollte

Gerade fährt noch ein Pick-up durch die große Pfütze – im nächsten Moment sinkt der Boden ein, und die Straße verwandelt sich in einen Wasserfall.

09.06.2016 Online Redaktion

Obwohl die Behörden ihn unermüdlich predigen, können sich manche Autofahrer diesen einfachen Leitsatz für richtiges Verhalten im Falle von Überflutungen einfach nicht merken: „Turn around, don’t drown“ („dreh um, ertrinke nicht“). Immer wieder tauchen neue Videos von Verkehrsteilnehmern auf, die sich trotz dieser deutlichen Warnung fürs Ertrinken anstatt fürs Umdrehen entscheiden.

Offensichtliche und unerwartete Gefahren

Die Gefahr dabei liegt nicht nur darin, dass man mitsamt seinem Auto untergehen oder gar weggeschwemmt werden könnte. Auch gefährliche Hindernisse könnten im Wasser versteckt liegen, das außerdem weiß-Gott-wie-tief sein könnte. Kontrollverlust über das Fahrzeug ist vorprogrammiert. Oder aber – ungewöhnlich, aber nicht unmöglich: Die Straße könnte sich ganz plötzlich in einen Wasserfall verwandeln, wie das oben stehende Video des US-amerikanischen Wetterdienstes zeigt.

Straße verwandelt sich in Wasserfall

In dem kurzen Clip ist zu sehen, wie ein Pick-up durch eine große Pfütze fährt – nur wenige Momente, bevor der Boden einsinkt und die Straße in einen Wasserfall verwandelt. „Es ist SEHR wichtig, nicht auf überfluteten Straßen zu fahren!“, kommentierte der US National Weather Service sein Video auf Facebook. „Sie wissen nie wie tief das Wasser ist oder wie schnell es fließt, oder inwiefern es die Struktur der Straße angegriffen hat, wie das Video illustriert. TURN AROUND, DON’T DROWN!“

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