Tetris Streich: Nur verschwinden tun sie nicht

Wenn sie das nächste Mal von Tetris-Steinen aufgehalten werden genießen Sie einfach die Show. Der Tetris Streich.

07.05.2015 Online Redaktion

Alexei Paschitnow hat 1984 eines der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten programmiert. Tetris gibt es seitdem für jede Plattform, jeden Computer, jedes Handheld, jedes Mobiltelefon. Das einzige Problem von Paschitnow war, dass er das Spiel damals für Mutter Russland programmierte – und die bezahlt keine Tantiemen. Erst als er 1991 in die USA auswanderte und die Tetris Company gründete konnte er etwas Geld verdienen (die Rechte liefen 1996 aus).

Eine Videospiel-Legende

Paschitnow ist freilich eine Videospiel-Legende und Tetris ein Leuchtfeuer im Nebel des immer gleichen Einheitsbreis moderner Spiele. Tetris, so wird philosophiert, sei wie das Leben. Die Erfolge verschwinden, während sich die Fehler stapeln.

Tetris-Streich-Alexei-Paschitnow
© Bild: Flickr/ ImagineCup

Seine Erfindung zwang nicht nur Paschitnow zu radikalen Schritten. Ungeklärte Rechtsfragen und ein Prozess gegen Nintendo – mit Russland als Beteiligten – trugen viel zum Untergang von Atari bei, die damals Millionen von Dollar in Entwicklung, Produktion und Vertrieb investiert hatten, nur um dann feststellen zu müssen, dass die Rechte bei Nintendo lagen.

Tetris Streich

Ein paar Scherzkeks haben nun den Tetris Streich entwickelt. Als Spielsteine verkleidet hüpfen sie auf Straßen und blockieren Autos. Der Scherz wäre freilich lustiger, wenn sie verschwinden würden, sobald eine Reihe vollständig ist, aber das wäre wohl nur halb so witzig, glauben wohl die Erfinder.

Tetris-Streich-Ampel
© Bild: Youtube-Screenshot

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