Wie reagieren Menschen und ein Hund auf die Beschleunigung von Tesla?

Was hat der Besuch einer Waschstraße, eine Regel aus dem Basketball, Apfelschälen und der Tesla Model S P85D gemeinsam?

22.01.2015 Online Redaktion

3 Sekunden sind keine große Zeitspanne, aber in diesen wenigen Augenblicken kann viel erlebt werden. Zum Beispiel, in 3 Sekunden durch die Waschstraße fahren. Im Basketball kommt die 3-Sekunden-Regel zur Anwendung. Manche Äpfel werden in selbiger Zeit geschält. Oder aber, es wird in einem Tesla Model S P85D Platz genommen und in 3,2 Sekunden geht’s auf Tempo 100. Im Video erleben einige Freunde von Raphael wie es sich anfühlt, wenn das Tesla Model S P85D von 0 auf 40 mph (also auf knapp 65 km/h) beschleunigt wird.

Den Apfel in 3 Sekunden schälen

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  • goHome

    Also bitte das Model S lässt sich mit 20 kWh/100 km fahren.
    Das schafft kein Verbrenner und Hybrid? Der schafft keine 100 km elektrisch ;) also…

    i8 ist ein spritfresser hybrid sonst nix.
    Lächerlich

    • Marcus

      Wenn Sie eine kWh Heizwert des Kraftstoffs mit 1 kWh elektrischer Energie gleichsetzen, ist das physikalisch-technisch m.M.n. nicht richtig. In einem kalorischen Kraftwerk wird ein Wirkungsgrad von 50 – 52% erreicht, danach fallen aber noch Leitungsverluste des Stromnetzes an. Leider haben die Ladegeräte der meisten Batterie-Autos nur 85 – 90 %. Wenn Sie 4 kWh Stromverbrauch mit 1 L Benzinverbrauch umrechnen, liegen Sie recht gut. Da läge der ‚S‘ bei den von Ihnen angeführten 20 kWh mit 5L ganz gut. Ich habe aber gelesen, dass der ‚S‘ im Winter bei einer Testfahrt in Norwegen trotz nur Tempo 80 ganze 24 kWh verbraucht hat. Da würde (trotz 0 oder -5°) ein Prius III mit 4L auskommen. Und der Pufferakku des Prius hält de facto ewig…

  • Adrian

    Beschleunigung macht einfach Spaß – da ist es fast zweitrangig, ob 2 E-Maschinen das Fahrzeug antreiben oder ein leistungsstarker Verbrennungsmotor für den Vortrieb sorgt.
    Das schöne am elektrischen Fahren: es fühlt sich einfach anders an :-)
    Hier weitere News zum Model S und anderen Eletro-Autos:
    http://www.anythinx.de/news/Elektro-Autos

  • Marcus

    Wieder so ein Werbe-Video …
    Sie sollen lieber zeigen, wie sie bei dem Auto 700 kg Gewicht einsparen, und damit den Stromverbrauch auf ein erträgliches Maß senken!

    • chris

      Völlig FALSCH! Elektroautos können nicht nur flott beschleunigen, sie können auch REKUPERIEREN! Die Energie wird beim Abbremsen nicht sinnlos vernichtet wie bei herkömmlichen Fahrzeugen, sondern die kinetische Energie wird in Strom umgewandelt und das Akku wieder geladen. Deshalb ist der Gewichtsnachteil eines Elektrofahrzeuges vergleichsweise UNBEDEUTEND, weil ein schwerer Wagen beim Abbremsen mehr Strom gewinnen kann!

      Für diese theoretischen Argumente gibts es mittlerweile praktische Belege zu Genüge – siehe www.

      Also: informieren und umdenken ;-)

    • Kommentar des Tages.

    • Marcus

      Sehr richtig, das REKUPERIEREN machen die Millionen Hybrid-Fahrzeuge seit 15 Jahren, sie wiegen 1200 – 1500 kg und kommen auf 4,5 bis 5,5 L Verrauch bei gemischten Strecken.
      Der BMW i8 ist einer der teuersten, er hat 1490 kg Eigengewicht. Auch erbraucht etwa 5,5 L beim normalen dahincruisen von A nach B. Das Rekuperieren ist allerdings bei Überlandstrecken weniger relevant.
      In der Stadt wird durch das Rekuperieren der Effekt des ständigen Anfahrens und wieder Abbremsens etwas abgemildert. Es wird aber ganz eklatant jenes rückspeisefähige Fahrzeug in der Stadt besonders sparsam sein, das weniger wiegt!! Deswegen ist der Stadt-Stromverbrauch vom ‚S‘ auch so verhältnismäßig schlecht! (der Überland-Verbrauch auch, nebenbei)

    • InFront

      Marcus, deine Argumente sind peinlich – das Ding hat 700 PS und bietet bis zu 7 Sitze, dafür ist der Stromverbrauch mehr als gerechtfertigt – bist bestimmt ein kleiner Golf Turbotraktor-Fahrer ;-)

    • Marcus

      Der Punkt ist, dass das Konzept „Batterie-Auto mit 500 km Reichweite“ nur mit einem überteuerten Fahrzeug funtioniert, und nur dann, wenn man den Primärenergieverbrauch zur Stromerzeugung nicht mit den Fabelwerten sparsamer Hybridfahrzeuge vergleicht.
      Ach ja: und dieses Konzept funktioniert nur, wenn die Tesla-Jünger in ihrer Euphorie darüber hinwegsehen, dass die „500km“ im Sommer auf der Autobahn (120-130 km/h) nur 350 km sind; nach 40 min Zeitverlust bei einem Tesla-Lader sind dann jeweils nur noch 80% dieser Strecke verfügbar –> 280 km. Und im Winter kommen Sie nach einem Tesla-Lader Besuch gerade noch 200 km weit, weil Sie im Auto eine super-ökologische Elektro-Heizung betreiben.
      Im Jahresmittel bei gemischten Strecken kommt der Tesla auf einen relativ hohen Stromverbrauch von 28 kWh ab Steckdose – dazu muss Kohle oder Erdgas oder – um beim PKW-Vergleich zu bleiben – Benzin im Ausmaß von 7L im Kraftwerk verbrannt und über das Stromnetz zur Steckdose geleitet werden. Stimmt: Gegenüber einem X5 sind die 7L sogar noch gut, wenn auch nicht sensationell. Gegenüber einem Prius plus (600L Kofferraum) oder einem i8 (auf der Nordschleife um Welten besser als P85) mit ihren 5,5 L Realverbrauch sind die 7L um 27% Mehrverbrauch. Das wäre jetzt noch nicht schlimm, WENN NICHT: 1) Beim Tesla nach 8 Jahren eine 400 – 500 kg Batterie entsorgt und um 10.000 Euro neu beschafft werden müsste.
      2) Tesla behaupten würde, quasi keine Ressourcen zu verbrauchen –> in Wirklichkeit verbrauchen sie mehr.
      Der kommende, angeblich günstigere Tesla wird entweder gleich viel Strom verbrauchen, weil sie ihm den gleichen fetten Akku verpassen (Eigengewicht >= 2t); oder er wird endlich sparsamer, hat aber dafür noch weniger Reichweite.
      Dabei ist es doch so einfach, beides unter einen Hut zu bringen bringen: Ich baue einen kompakten Akku ein, der die allermeisten Pendlerdistanzen abdeckt. Für die wenigen (5 – 15) Langstreckenfahrten im Jahr habe ich noch einen de facto wartungsfreien Range-Extender mit kleinem Tank an Bord. Nie wieder eine Stunde totschlagen an irgendeiner LAdesäule! Nie wieder 7L in Strom verbrauchen pro 100 km!

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