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Neuseelands Schafe helfen der Polizei bei der Verbrecherjagd

Die effizienteste Polizeiarbeit in Neuseeland vollrichten Schafe. So geschehen in Queenstown Wellington, dort beendete eine tapfere Herde eine Verfolgungsjagd.

22.01.2016 APA

Neuseeland, hier leben über 30 Millionen Schafe, klar, dass diese eine besondere Bedeutung für den Inselstaat besitzen. Quasi einen identitätsstiftenden Baustein darstellen. Verständlich, dass die grasenden Vierbeiner nicht nur mähend in der Gegend herumlaufen, sondern auch etwas fürs Gemeinwohl beitragen müssen. So unterstützen sie etwa die Polizei bei ihrer Arbeit.

Zu schnell und ohne Nummernschild

Die Polizei hat auf der Südinsel am Freitag ein Auto angehalten, weil es zu schnell und ohne Nummernschild unterwegs war, berichtete ein Polizeisprecher. Während der Kontrolle hat der Fahrer unvermittelt Gas gegeben und ist somit der Polizei entkommen.

Straßensperren mit Nägeln erfolglos

Die Polizei nahm mit mehreren Autos die Verfolgung auf, blieb aber erfolglos. Selbst eine Straßensperre mit Nägeln konnte die Flüchtigen nicht stoppen. Doch diese hatten ihre Rechnung ohne die einem Polizisten gehörende Schafherde gemacht.

Mitarbeiterherde des Monats

Als die Vierbeiner nahe der Stadt Queenstown gerade über die Straße getrieben wurden, um eine neue Stelle zum Grasen zu erreichen, fand die eineinhalbstündige Flucht vor der Polizei ein jähes Ende. Alle vier Insassen des Wagens konnten dank der tierischen Hilfspolizisten festgenommen werden.

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