Erdloch
 

Riesen-Erdloch verschluckt fünfspurige Straße

Ein 30 Meter breites Sinkloch tat sich in der Nähe einer U-Bahn-Station in der japanischen Millionenstadt Fukuoka auf – keine Verletzten gemeldet

10.11.2016 Online Redaktion

Ein riesiges Erdloch tat sich in der japanischen Millionenstadt Fukuoka auf und verschluckte einen 30 Meter langen Abschnitt einer fünfspurigen Straße. In mehreren hundert Haushalten kam es in Folge zu Stromausfällen, Verletzte wurden aber nicht gemeldet. Die umliegenden Häuser wurden evakuiert, fünf Hauptstraßen in der Umgebung mussten für den Verkehr gesperrt werden, wie CNN berichtet.

Bauarbeiten an U-Bahn als mögliche Ursache

Das 30 Meter breite, 15 Meter tiefe Erdloch entstand in der Nähe einer U-Bahn-Station. Die Behörden gehen davon aus, dass Ausbauarbeiten an der U-Bahn-Linie die Ursache für die Entstehung des gigantischen Lochs gewesen sein könnten. Augenzeugen meldeten zuerst zwei „kleinere“ Löcher mit Durchmessern von je 7-8 Metern, die immer größer wurden und schließlich kollabierten. Ein Mann filmte den Einsturz aus einem Bürogebäude. Der Krater füllte sich in den darauffolgenden Stunden mit Wasser aus beschädigten Rohren.

Polizei ermittelt

Bereits 2014 hatte sich ein kleineres Erdloch in der Nähe von Bauarbeiten an der U-Bahn der Stadt gebildet. Die Polizei hat Medienberichten zufolge die Ermittlungen bereits aufgenommen.

Schaden soll kommende Woche größtenteils behoben sein

Die Behörden arbeiten derzeit daran, das Loch wieder aufzufüllen. Die umliegenden Gebäude wurden bereits stabilisiert. Verläuft alles nach Plan, soll der Verkehr in dem betroffenen Gebiet in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden können.

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