mercedes nadal
 

Rafael Nadal geniert sich für seinen neuen Tennisball-Mercedes

Der Tennis-Star und Kia-Markenbotschafter gewann den hässlichsten Mercedes AMG GT S der Welt – und schaffte es nicht einmal, so zu tun als würde er sich freuen.

16.06.2015 Online Redaktion

Am vergangenen Sonntag gewann Rafael Nadal das Finale des ATP-Tennis-Turniers in Stuttgart. Als Preis erhielt der Spanier nicht nur 104.600 Euro, sondern auch einen unglaublich hässlichen Mercedes AMG GT S, der wie ein großer Tennisball aussieht. Oder besser gesagt: Aussehen sollte.

Mercedes AMG GT S für Rafael Nadal, den Kia-Botschafter

Dem Tennis-Star fiel es aber nicht nur wegen der fragwürdigen Lackierung schwer, sich über diesen Bonus zu freuen. Immerhin ist Rafael Nadal seit 2006 als globaler Markenbotschafter für Kia im Einsatz. Dementsprechend verhalten fiel auch die Reaktion des Spaniers aus, als die Preise präsentiert wurden.

„Kein Kia, aber trotzdem gut“

„Es ist zwar kein Kia, aber es ist trotzdem gut“, kommentierte Nadal den Mercedes diplomatisch, wie CNN berichtet. Darüber musste auch das Publikum lachen. Wie auch über die darauf folgende Konversation: Als Nadal gefragt wurde, ob er den Tennisball auf Rädern auch zu Hause fahren werde, folgte die Antwort erst nach einer kurzen Pause: „Ohne die ganzen Kameras um mich herum, vielleicht schon.“

„Vielleicht“

„Vielleicht schon“ ist vielleicht nicht die Antwort, die man sich erwartet, wenn man jemandem einen nagelneuen Super-Mercedes schenkt. Aber nur weil etwas gratis ist, heißt das nicht, dass man sich alles gefallen muss. Wie zum Beispiel die Lackierung. Erst bei genauerem Hinsehen – entgegen dem instinktiven Bedürfnis, einfach wegzuschauen – stellt sich heraus, dass die weißen Streifen auf gelbem Grund einen Tennisball symbolisieren sollen. „Das beste Geschenk für einen Tennisspieler!“, wurde bei Mercedes anscheinend kombiniert. Doch da haben die Stuttgarter die Rechnung ohne Nadal gemacht.

„Die Farbe ist ein bisschen zu viel..“

„Ich weiß nicht ob ich die Farbe ändern lassen kann. Die Farbe ist ein bisschen zu viel für mich“, formulierte Nadal den Wink mit dem Zaunpfahl diplomatisch. Gebracht hat es nichts – er musste das Auto mit nach Hause nehmen und ist somit künftig nicht mehr nur ein Tennis-Ass, sondern auch der Besitzer des hässlichsten Mercedes der Welt.

Mehr zum Thema
  • Chantal Pritschenbichler

    Der Wagen ist foliert, also wo ist das Problem?

pixel