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Porsche ist hochoffiziell doch nicht schuld an Paul Walkers Tod

Die erste Klage gegen Porsche rund um den Tod von Fast and Furious-Star Paul Walker wurde abgewiesen – Vater und Tochter behaupten weiterhin, der Autobauer sei für den Tod des Autobauers verantwortlich

06.04.2016 Online Redaktion

Vor zweieinhalb Jahren verunglückten „Fast-and-Furious“-Schauspieler Paul Walker und Fahrzeuglenker Roger Rodas bei einem Autounfall tödlich. Rodas hatte die Kontrolle über den 2005er Porsche Carrera GT, in dem die beiden im südkalifornischen Santa Clarita unterwegs gewesen waren, verloren. Der Wagen krachte gegen Bäume und einen Laternenmast und ging in Flammen auf. Nach Justizangaben war Rodas mit einer Geschwindigkeit von rund 160 Stundenkilometern gefahren.

Rodas‘ Witwe, Walkers Tochter und Vater klagten Porsche

Trotzdem suchten Rodas‘ Witwe sowie Walkers Tochter und Vater die Schuld für den fatalen Crash bei jemand anderem – und zwar bei dem Hersteller des Unfallautos. Die drei verklagten Porsche, da Mängel am Wagen zum Tod der Fahrzeuginsassen geführt hätten. Walkers Tochter warf dem Autobauer vor, ihr Vater habe sich aufgrund einer Reihe von Entwicklungsfehlern wie mangelhaften Sicherheitsgurten nicht aus dem brennenden Wagen befreien können. Rodas‘ Witwe führte an, das Auto habe über kein ausreichendes Schutzsystem für den Benzintank verfügt, um eine Explosion zu verhindern.

„Keine aussagekräftigen Beweise“

Die Klage von Rodas‘ Witwe wurde nun von Richter Philip Gutierrez in Los Angeles zurückgewiesen. Der Richter befand in Los Angeles, die Klägerin habe keine „aussagekräftigen Beweise“ vorgelegt. Somit könne nicht nachgewiesen werden, dass der deutsche Automobilhersteller am Tod ihres Mannes schuld sei. Die Autopsie habe zudem ergeben, dass Rodas nicht durch das Feuer ums Leben gekommen sei, sondern durch ein „stumpfes Trauma“, also die Verletzung innerer Organe.

Porsche wies Vorwürfe zurück

Auch Porsche selbst hat hat jede Verantwortung für den Unfall vehement zurückgewiesen. Während die Klage von Rodas‘ Witwe nun abgewiesen wurde, steht die Entscheidung über die Anschuldigungen von Walkers Familie noch aus.

Walkers Tochter erhielt Millionen-Entschädigung aus Rodas‘ Nachlass

Walkers Tochter Meadow erhielt indes eine Entschädigung in Höhe von 10,1 Millionen Dollar (ca. 8,9 Millionen Euro) aus dem Nachlass des Unfalllenkers Roger Rodas. „Die Summe, die (…) gezahlt wird, deckt nur einen Bruchteil dessen ab, was ihr Vater als internationaler Filmstar verdient hätte, wäre sein Leben nicht auf so tragische Weise beendet worden“, begründete der Anwalt des Verstorbenen die Zahlung.

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  • Jens Schnur

    Herr schick Hirn!!!!!

  • Thchris

    Typisch Amis, da fährt einer mit 160 wo dagegen und die wundern sich das de Insassen sterben und klagen den Hersteller…
    Lauter Hirnverbrannte Idioten im Land der BigMac-Fresser..

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