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Ecuadorianische Polizei rettete verängstigtes Mini-Faultier von der Straße

Ein Polizeieinsatz mit „Awww-Faktor“: Gesetzeshüter retteten ein Faultier, das sich verzweifelt an den Leitplanken-Pfosten in der Mitte einer großen Straße geklammert hatte.

27.01.2016 Online Redaktion

Ungewöhnlicher Polizeieinsatz in Ecuador: Ein Faultier wurde beim Überqueren einer großen Straße auf halbem Wege vom Mut verlassen. Das kleine Tier schaffte es bis zum Mittelstreifen, wo es sich verängstigt an den Pfosten einer Leitplanke klammerte – und auf sein Schicksal wartete.

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© Bild: Facebook / Comisión de Tránsito del Ecuador

Gegenseitiges Kennenlernen

Kurze Zeit später kam das Schicksal auch schon – in Form von zwei netten Verkehrspolizisten. Nach einem kurzen Kennenlernen entschied das Faultier, sich von den freundlichen Männern bereitwillig retten zu lassen. Nach einer gründlichen Untersuchung wurde das Fellknäuel auch schon wieder in die Freiheit entlassen.

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© Bild: Facebook / Comisión de Tránsito del Ecuador

Begeisterung auf beiden Seiten

Nicht nur das Faultier, sondern auch die Polizisten selbst zeigten sich von dem ungewöhnlichen Einsatz begeistert. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten die Gesetzeshüter reizende Erinnerungsfotos an ihre heldenhafte Rettungsmission.

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© Bild: Facebook / Comisión de Tránsito del Ecuador

Ecuadorianische Polizei auch in Zukunft für „derartige Fälle“ gerüstet

„Wir sind euch allen dankbar für euer Interesse“, posteten die Polizisten in einem Statement auf Facebook. „Das Faultier, das von uns gerettet wurde, wurde von einem Tierarzt untersucht. Dieser hat festgestellt, dass sein Gesundheitszustand optimal ist, um es wieder freizulassen. Wir sind all den Menschen dankbar, die sich für das Wohlergehen des Tieres interessiert haben. Wir werden uns auch in Zukunft solcher „Fälle“ annehmen, in Zusammenarbeit mit den Bürgern. Grüße an alle.“

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